Benefizveranstaltung

Olympiasieger golfen in Brandenburg

Wer behauptet, Golf hätte nichts mit Sport zu tun, wurde am Wochenende eines Besseren belehrt: Gleich ein Dutzend Olympiasieger und Weltmeister aus Deutschland waren zum Golfturnier auf der Anlage in Groß Kienitz angetreten, um die Kinderhilfe Organtransplantation (KiO) zu unterstützen.

Die KiO wurde 2004 von Klaus Wolfermann , Olympiasieger im Speerwerfen, gegründet, um Eltern von Kindern mit Organversagen vor und nach der Transplantation zu beraten und im Notfall auch materiell zu unterstützen.

Berlin-Brandenburgs Vodafone-Chef Matthias Schulnick ließ sich von der Sportler-Initiative begeistern und lud seine Gäste zum Golfspielen und Spenden ein. Dafür konnten sie dann den eleganten Schwung des "Jahrhundert-Fechters" Alexander Pusch bewundern oder versuchen, Lars Riedel , Olympiasieger im Diskus-Werfen, beim Abschlag zu übertreffen, oder sich Konditionstipps vom zweifachen Olympiasieger und elffachen Weltmeister im Biathlon, Frank Luck , geben lassen. Zum sportlichen Wettkampf für den guten Zweck hatte der Golfverband von Berlin-Brandenburg unter der Führung von Roderich Wegener-Wenzel dazu noch die besten jungen Amateur-Golfer und Profis der Region entsandt.

Beim Dinner nach dem langen Golftag verkaufte Zehnkampf-Olympiasieger Christian Schenk gemeinsam mit Rennrodlerin Natalie Geisenberger , Bronzemedaillen-Gewinnerin von Vancouver, Lose für die Tombola und verteilte dabei gleich Organspende-Ausweise: "Jeder soll wissen, wie wichtig das ist!"

Moderatorin und Hobby-Golferin Miriam Pielhau übernahm die Rolle der Glücksfee. Sie zog mit der Losnummer 1 ein neues Golfbag für den ehemaligen Hertha-Trainer Jürgen Röber und konnte die Spendensumme von 21 000 Euro für die Kinderhilfe Organtransplantation verkünden.