Berliner helfen

40 Jahre Schifffahrt auf der Spree

Berlin ist vom Wasser aus gesehen am schönsten. Das weiß auch die Reederei Riedel - und feierte am Freitag den 40. Jahrestag der Firmengründung an der Anlegestelle vor der O2 World in Friedrichshain, mit wunderbarem Blick auf die Oberbaumbrücke.

Und trotz des eher herbstlichen Wetters nutzten viele Berliner und Touristen die Gelegenheit zu einer kostenlosen Fahrt auf der Spree.

Familie Freise, die die Reederei 1996 übernommen hat, machte aus dem Firmenjubiläum ein Fest für alle, mit dem Chansonnier Robert Kreis und einem Feuerwerk am Abend. Die Reederei im Besitz der Gesellschafter Lutz und Stefan Freise , deren Vater Klaus Freise mit dem Firmengründer Heinz Riedel eng befreundet war, ist ein echtes Familienunternehmen. Mit derzeit 35 festen Mitarbeitern und 85 Saisonkräften, 14 Fahrgastschiffen, 38 Anlegestellen und zwei Restaurantbetrieben zählt Riedel zu den größten der Branche in Berlin. Zurzeit entsteht in Oberschöneweide ein eigener Hafen mit einer Fläche für die gesamte Flotte.

Aber der Unternehmer Lutz Freise und seine Frau Martina fühlen sich neben dem wirtschaftlichen Erfolg auch der sozialen Verantwortung verpflichtet: Sie hatten ihre Gäste um Spenden für Berliner helfen, den Verein der Berliner Morgenpost, gebeten. "Da wissen wir, dass das Geld wirklich hilft", sagte Martina Freise. Die Reederei Riedel unterstützt auch seit Jahren die Weihnachtsaktion von Berliner helfen mit der Plätzchen-Backfahrt für Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen.

Sohn Moritz Freise (12) hat sich zum Jubiläum noch extra angestrengt: Er betätigte sich als Crepes-Verkäufer und spendete den Erlös an Berliner helfen. "Familie Freise verbindet unternehmerische Weitsicht mit sozialem Engagement", meinte Siegfried Helias von der City Stiftung Berlin, der zum Gratulieren gekommen war.