In Kürze

Ernüchtert: Jan Fedder sieht den Schauspielberuf als Handwerk

Ernüchtert

Jan Fedder sieht den Schauspielberuf als Handwerk

Schauspieler Jan Fedder ("Großstadtrevier") fühlt sich auch nach 42 Jahren Kamera-Erfahrung und über 400 Filmen nicht "von der Muse geknutscht". Seine Arbeit sieht der 56-Jährige nüchtern und pragmatisch: "Ich mache mein Handwerk. Das kann ich gut", sagt er in der aktuellen Ausgabe des Magazins "Brigitte Woman". "Ich bin wie ein altes Zirkuspferd, meine Sprünge werden niedriger, aber das Publikum klatscht noch." Wenn er nicht vor der Kamera steht, lebt Fedder ein beschauliches Landleben auf einem Bauernhof, den er selbst restauriert hat, in Ecklat im Kreis Steinburg. Seit 2008 ist der für typisch norddeutsche Charaktere bekannte Schauspieler glücklich mit seiner Frau Marion (48) verheiratet.

Ersetzt

Ursula Buschhorn wird Nachfolgerin von Christina Plate

Schauspielerin Ursula Buschhorn (43, "Unser Charlie") übernimmt ab Herbst die weibliche Hauptrolle in der ARD-Serie "Familie Dr. Kleist". Sie wird damit die Nachfolgerin ihrer Kollegin Christina Plate (45) und übernimmt deren Rolle als Marlene Kleist. Plate möchte auf eigenen Wunsch aus der Serie aussteigen, um mehr Zeit für ihre eigene Familie zu haben. "Ich freue mich sehr", sagte Buschhorn der Zeitschrift "Bunte". "Aber fragen Sie doch bitte noch mal in einem Jahr nach, dann kann ich Ihnen ganz viel über die Dreharbeiten sagen." Die Serie mit Francis Fulton-Smith (45) in der Titelrolle läuft seit 2004 erfolgreich im Ersten.

Eifrig

Sänger Peter Kraus denkt auch mit 72 nicht an den Ruhestand

Rock'n'Roll-Sänger Peter Kraus (72) will sich nicht zur Ruhe setzen, sondern plant für 2012 eine große Revue-Tournee durch Deutschland. Kraft für seine Auftritte tankt der Musiker in seinem Haus im Tessin. "Das ist ganz andere Welt", sagte Kraus im Interview mit der Zeitschrift "Das Neue". Hier hält ihm Ehefrau Ingrid (64) den Rücken frei. Das Paar ist seit 42 Jahren verheiratet. "Ich habe in der Jugend sehr fleißig gesucht, bis ich endlich die Richtige gefunden habe. Und der bin ich dann treu geblieben. Treue ist sehr wichtig." Gedanken an den Tod verschwendet der 72-Jährige nicht. Auch sein Testament habe er noch nicht gemacht. "Obwohl mich meine Frau seit zehn Jahren darum bittet."

Erstaunt

Kabarettist Dieter Nuhr versteht die Wutbürger nicht

Kabarettist Dieter Nuhr kann wenig mit dem sogenannten Wutbürger anfangen. "Ich weiß gar nicht, warum zurzeit alle so wütend sind", sagte der 50-Jährige dem "Süddeutsche Zeitung Magazin". "Also mir hat ein Mensch, der wütend ist, noch nie Respekt eingeflößt." Mit Blick auf das umstrittene Bahnprojekt in Stuttgart sagte der Komiker: "Ein Bahnhof, mitten in Stuttgart. Wahnsinn." Dank seines Erfolgs lebt Nuhr nach eigener Aussage "inzwischen ziemlich üppig". Allerdings könne er sich wegen seines Bekanntheitsgrads seine Unterhosen nicht mehr selbst kaufen, beklagte sich der Komiker.