Kommentar

Sehen und gesehen werden

Natürlich geht es bei der Fashion Week in erster Linie um Mode. Mindestens genau so wichtig aber ist das Sehen und Gesehenwerden - vor allem für die Promis. Viel zu gucken gab es am Donnerstagabend bei der Show von "Hugo" im Forum Museumsinsel.

Boris Becker gehörte mit Frau Lilly und Sohn Elias zu den pünktlichen Gästen und steuerte zielstrebig die Bar an: "Champagner, Schatz!", während sein erst zehnjähriger Sohn im Gedränge etwas verloren wirkte. Richtig wohl fühlte sich hingegen Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, der auf der Modewoche große Präsenz zeigte und später glücklich in der ersten Reihe neben Model Helena Christensen Platz nahm. Viele deutsche Promis wie Moritz Bleibtreu und Jessica Schwarz betrieben Partyhopping und kamen direkt vom Produzentenfest zu "Hugo", weshalb sich der Beginn der Show auch deutlich nach hinten verschob.

Einer, der es auf den allerletzten Drücker noch geschafft hatte, war Til Schweiger. "Fast hätten die mich nicht mehr reingelassen, aber ich steckte im Verkehr fest", erklärte der Schauspieler, der bei "Hugo" nicht nur seine aktuelle Freundin Svenja Holtmann an seiner Seite hatte, sondern auch auf Ex-Frau Dana traf. Zu guter Letzt kamen auch die angekündigten internationalen Stars noch an. Hilary Swank ist bereits Stammgast bei Hugo Boss und plauderte angeregt mit ihrem Kollegen Eric Bana. Nach der Show blieb sie brav beim Wasser, während es Schauspieler Florian David Fitz und sein Kollege Moritz Bleibtreu krachen ließen. Denn zum Sehen und Gesehenwerden gehört auch der Kater am Tag danach.