Nacktheit

Christine Kaufmann will provozieren

Ungepflegte Füße in goldenen Sandalen, Miniröcke und Kleider mit Leopardenmuster wären Christine Kaufmann allemal peinlicher, als mit 66 Jahren nackt für Fotos zu posieren.

Umhüllt von nichts als einem pinkfarbenen Bikinihöschen ließ sich die einst viel beschäftigte Schauspielerin nun wieder einmal hüllenlos ablichten. "Es ist wieder Zeit für eine Provokation. Es war schließlich einige Jahre ziemlich ruhig um mich", sagte Kaufmann, die sich vor zwölf Jahren für den "Playboy" ausgezogen hat und sich nun in der "Bild am Sonntag" freizügig zeigte. Nacktheit, sagt die vierfache Großmutter, habe sie beruflich schon so oft begleitet, da sei es in ihrem Alter zu spät, sich dafür zu schämen, auch wenn sie mit den Jahren ein wenig zugelegt habe: "Wenn man älter wird, wird man in der Mitte ein bisschen dicker. Aber ich stürze mich deswegen nicht aus dem Fenster." Erotik spiele nach der Trennung von ihrem vierten Mann Klaus Zey wieder eine Rolle. "Nach meiner Scheidung vor drei Monaten hatte ich gedacht, dass ich kein Interesse mehr an Sex hätte", sagt Kaufmann. Ein jüngerer Liebhaber kommt dabei nicht infrage: "Ich kenne ein paar junge Männer, die ich sexy finde. Aber dann denke ich: Ist es das, was du möchtest?" Sie will "einen, den ich für seine Lebenserfahrung bewundere, den ich gern reden höre. Die Männer, die ich beachte, sind meistens kurz vor dem Tod, aber sie haben etwas zu erzählen." Einziger Wermutstropfen: Manchmal sähen sie aus wie "Mehlwürmer". Doch "dafür sind schöne Männer intellektuell meist unterbelichtet".