In Kürze

Unverwüstlich: Nach Krankheit: Schneider kehrt auf die Bühne zurück

Unverwüstlich

Nach Krankheit: Schneider kehrt auf die Bühne zurück

Gute Nachricht für die Fans von Entertainer Helge Schneider (55): Nach kurzer Krankheit will er am Sonntag in Leipzig auf die Bühne zurückkehren. "Es geht mir wieder gut", richtete der Künstler auf seiner Homepage aus, nachdem in den Medien über seinen Gesundheitszustand spekuliert worden war. Auch das Leipziger Gewandhaus erklärte am Freitag auf Anfrage: "Der Termin mit Helge Schneider steht." Der Musiker soll am vergangenen Sonntag in Salzburg einen Kreislaufkollaps erlitten haben. Ein Konzert in Nürnberg wurde danach wegen Krankheit verschoben, auch eine Generalprobe für ein "MTV-Unplugged"-Konzert mit Panikrocker Udo Lindenberg (65) musste Schneider absagen. Helge Schneider tourt derzeit mit seinem Programm "Buxe voll" durch die Lande. Am 6. Juni wird er in Chemnitz zu sehen sein und am 7. Juni ist ein Auftritt in Cottbus geplant.

Ungeduscht

Schriftsteller Wladimir Kaminer besaß früher keine Dusche

Der Schriftsteller Wladimir Kaminer (43) hat in seinen Anfangsjahren in Deutschland bescheiden gelebt. Für seine Wohnung in Berlin habe er in den 90er-Jahren nur 16,50 Mark Miete bezahlt, sagte der 43-Jährige der "Süddeutschen Zeitung". "Von meinen Nachbarn erfuhr ich, dass ich einen Eimer Wasser in der Küche warm machen und über mich kippen müsse, wenn ich mich waschen wolle." Er sei dann lieber in die Sauna gegangen und habe dort geduscht. Er habe anfangs als Toningenieur an einem Theater gearbeitet, sagte Kaminer. Dann sei er einige Jahre arbeitslos gewesen, habe unter anderem eine "Umschulung zur Sekretärin" gemacht, Altkleider gesammelt und Pizza ausgefahren. In einer kleinen Fabrik in Kreuzberg habe er zusammen mit einem türkischen Kollegen riesengroße erotische Kalender verpackt. "Die haben uns nach drei Tagen entlassen, wir lachten ihnen zu viel."

Unverblümt

Halmer hat Verständnis für illegale Pflege Demenzkranker

Der Schauspieler Günther Maria Halmer (68, "Schicksalsjahre") hat Verständnis für die illegale Beschäftigung von Pflegern im häuslichen Bereich. "Jemand, der an Alzheimer erkrankt ist, muss 24 Stunden beobachtet werden, was wahnsinnig anstrengend ist", sagte der gebürtige Rosenheimer dem Online-Dienst news.de. "Daher ist es für mich verständlich, dass die Familie jemanden holt, der das mit Liebe macht und wenig kostet." Manche Heime seien teuer und nähmen auch nicht jeden an. "Es gibt Demenz-Patienten, die sehr aggressiv sind und um sich schlagen. Die werden von den Heimen abgelehnt." Im neuen "Tatort" spielt Halmer selbst einen Demenzkranken. "Das ist nicht das Thema eines 20-Jährigen, sondern eines älteren Menschen", sagte er. "Wenn man älter wird, fragt man sich, ob der neue Leberfleck ein Melanom ist oder ob die Bauchschmerzen nicht sogar ein Magengeschwür bedeuten." Für ihn sei die Figur eine dankbare Rolle: "Wir Deutschen mögen es ja auch gern ernst."