Partnerschaft

"Ich bin nicht mehr so verbissen"

Ex-Profischwimmerin Franziska van Almsick hat die Mutterrolle gelassener gemacht. Sie sei eins mit sich, wie sie sagt. "Seit der Geburt meines Sohnes ist mir die Verkrampftheit und Verbissenheit aus dem Gesicht gewichen", gesteht die 33-Jährige im Interview mit der Zeitschrift "in".

Kein Wunder, dass sich van Almsick ein Geschwisterchen für Sohn Don Hugo (4) wünscht: "Na klar. Ich bin aber keine Planerin. Lassen wir uns überraschen!"

Selbst Gewichtsschwankungen nimmt die Berlinerin heute mit Fassung: "Natürlich muss ich darauf achten, was ich esse. Bei mir geht es auf der Waage rauf und runter." Wenn dürre Frauen ihre Figur mit "guten Genen" erklären, wird sie wütend: "Das ist für mich nichts als Humbug!" Sie selbst litt wegen des enormen Leistungsdrucks jahrelang unter Essstörungen, hat heute jedoch ein gesundes Verhältnis zu ihrem Körper. "Auch wenn ich nicht mehr so durchtrainiert bin wie früher." Die Schwangerschaft machte ihr bewusst, was ihr im Leben wichtig sei, und "das Aussehen zählt nicht dazu."

Über Komplimente von Männern freut sie sich, aber: "Wenn eine Frau mir sagt, dass ich fantastisch aussehe, zählt das doppelt."

Selbstbewusst geht van Almsick auch die private Zukunftsplanung an: Noch ist sie mit dem Vater ihres Kindes, dem Unternehmer Jürgen B. Harder (51) verlobt, doch Franziska kann sich vorstellen, ihrem Partner nach sechs Jahren Beziehung selbst einen Antrag zu machen. "Warum nicht? Ich mache gern erste Schritte. Auch bei einer Heirat."