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Streng: Hannelore Elsner bekam als Klosterschülerin Schläge

Streng

Hannelore Elsner bekam als Klosterschülerin Schläge

Schauspielerin Hannelore Elsner ist als Klosterschülerin von den Betreuerinnen auch geschlagen worden. "Ohrfeigen und so kleiner Rüffler, die waren völlig normal", sagte sie der "Süddeutschen Zeitung". Beim Klavierspielen in einem kalten Saal habe ihr eine Nonne manchmal mit dem Stock auf die Finger gehauen. "Das hat sehr wehgetan." Nachts habe man sich oft nicht auf die Toilette getraut, aus Angst vor der Aufpasserin im Schlafsaal. Sie und die anderen Mädchen hätten viel fantasiert. "Dass die Nonnen etwas mit den Priestern hätten, oder dass sie ihre Babys in den Klostermauern vergraben hätten", sagte die 68-Jährige. Trotzdem habe sie ihrer Mutter nicht vorgeworfen, sie auf diese Schule geschickt zu haben. "Ich glaube, sie dachte, dass sie mir etwas Gutes tut."

Sozial

Schlagersänger Guildo Horn sucht Talente für "Superband"

Sänger Guildo Horn (48) will im Herbst die Gewinner des Musikwettbewerbs "Die Superband" vorstellen. "Gemeinsam mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. suche ich große musikalische Talente im Kreise der Menschen mit geistiger Behinderung", sagte er im Interview mit der Nachrichtenagentur dpa. Zusammen mit seinem Kollegen Michael Wendler habe er bei Jörg Pilawa etwas Geld erspielt, und damit sei dieses Projekt aus der Taufe gehoben worden. Es gebe bislang gut 200 Einsendungen, "und ich bin von den Socken, was da so alles zu hören ist". Im Herbst werden die besten drei Bands zu einem Wohlfühlwochenende mit einem gemeinsamen Konzert in die Bundeshauptstadt eingeladen.

Spaßig

Johann Lafer sieht keinen Überdruss bei Kochsendungen

Starkoch Johann Lafer ist der Meinung, dass die Zuschauer die vielen Kochsendungen im deutschen Fernsehen noch lange nicht satt haben. "Ich kann keine Ermüdung beim Publikum feststellen", sagte er der Nachrichtenagentur dpa in Fulda am Rande eines Ernährungskongresses. "Es gibt immer mehr Leute, die Kochen als Event-Thema sehen, Spaß daran haben und Kochsendungen zur Entspannung schauen." Vor einigen Jahren habe er selbst gedacht: "Wir kochen uns langsam zu Tode. Wir müssen bald Schnitzel hochkant braten, um Erfolg zu haben. Aber ich wurde eines Besseren belehrt - es ging so weiter." Er selbst genießt mit seiner Sendung Kult-Status.

Süchtig

Ulrike Folkerts kann nicht ohne "ahle Worscht"

Die in Kassel geborene Schauspielerin Ulrike Folkerts (50) kann auch in Berlin nicht auf die kulinarischen Köstlichkeiten ihrer Heimat Hessen verzichten. "Ahle Worscht bekomme ich regelmäßig von meiner Mutter vorbeigebracht. Auch die grüne Soße kehrt immer wieder zu mir nach Berlin zurück", sagte die Ludwigshafener "Tatort"-Kommissarin dem Hessischen Rundfunk im Interview. Ahle Worscht ist eine besonders lange gereifte, gewürzte Wurst. Von den kulinarischen Besonderheiten abgesehen hält sich Folkerts' Sehnsucht nach ihrer Heimat aber in Grenzen. "Ich bin zu lange weg", sagte die 50-Jährige.