Familie

Lisa Fitz setzt bei Erziehung aufs Pfandbon-Prinzip

Erziehungsmethoden sind nicht immer erfolgreich, aber vielfältig. Die einen mögen es antiautoritär, die andern streng und manche ganz speziell: Kabarettistin Lisa Fitz (58) wandte bei ihrem Sohn Nepomuk, heute 28 und ebenfalls Kabarettist, einst das Pfandbon-Prinzip an.

Zumindest beim Thema TV-Konsum. "Ich habe ihm Bons ausgegeben, für die er jeweils eine halbe Stunde fernsehen durfte", erzählte Lisa Fitz gestern in der ZDF-Sendung "Volle Kanne". "Für jeden ungenutzten Bon, den er mir zurückgab, bekam er eine Mark. Es war schon damals so viel Schrott zu sehen, dass er seine Zeit gezielt einsetzen sollte", erklärte die Künstlerin die ungewöhnliche Erziehungsmethode, die auf Ehrlichkeit und Vertrauen basierte - und Erfolg hatte: "Er gab Bons zurück, konnte so Geld sparen und war stolz."

Stolz ist Lisa Fitz auch auf ihren "Lieblingscousin" Florian David Fitz (35, "Doctors Diary"), dem sie beruflich die Türen öffnete: "Dann haben sie ihn entdeckt. Jetzt ist er da, wo ich ihn auch sehe."

( sab )