In Kürze

Schräges Geständnis: Carolin Reiber will nicht am Highway begraben werden

Schräges Geständnis

Carolin Reiber will nicht am Highway begraben werden

Carolin Reiber (70) ist nicht nur erfolgreiche Fernsehmoderatorin und das Gesicht der deutschen Volksmusik, sondern auch ein texanisches Cowgirl: Seit 1959 ist sie Ehrenbürgerin des US-Bundesstaates Texas. Gerade ist sie wieder von einer Reise in die USA zurückgekehrt. "Es war wie eine Zeitreise", sagte Carolin Reiber der Münchner Zeitung "tz". Mit der Ehrenbürgerschaft erhielt die damals 18-Jährige übrigens nicht nur eine Urkunde, ein Krönchen, einen Freifahrtschein für die öffentlichen Verkehrsmittel und ein türkisfarbenes Cowgirl-Kleid - das sie auf dem Dachboden aufbewahrt und das ihr noch immer passt. Nein, es stünde ihr sogar ein Ehrengrab in Texas zu. Darauf will die Bayerin aber verzichten. "Na! Des muass i net ham!", zitiert sie die "tz". "Wenn'sd dort die Friedhöfe siegst, direkt am Highway - na!"

Schöne Geschichte

Blixa Bargeld schreibt Memoiren und will zurück nach Berlin

Der Gründer der Band Einstürzende Neubauten, Blixa Bargeld (52), schreibt seine Autobiografie und will in seine Heimat Berlin zurückziehen. Bei den Memoiren hinke er aber so weit hinterher, dass er den Atem seines Verlegers Helge Malchow von Kiepenheuer & Witsch schon im Nacken spüre, sagte der Sänger der Wochenzeitung "Zeit". Die Einstürzenden Neubauten, eine legendäre Underground-Band, feierten 2010 ihr 30-jähriges Bestehen. Blixa Bargeld, der demnach zuletzt vor allem in Peking und San Francisco lebte, plant die dauerhafte Rückkehr nach Berlin: "Meine Tochter wird dieses Jahr drei Jahre alt, und der Prenzlauer Berg ist schlicht kinderfreundlicher als San Francisco oder Peking." Zudem habe Berlin immens gewonnen, findet der Musiker. "Heute ist es eine der Welthauptstädte."