Umweltschutz

Andreas Hoppe kämpft für die Wale

Andreas Hoppe (50), besser bekannt als "Tatort"-Kommissar Kopper, redet sich in Rage und verfällt dabei in seinen sympathischen Berliner Dialekt.

"Die Natur verdient mehr Respekt. So wie wir mit der Umwelt umjehen, jeht det nich mehr lange jut!", sagt er. Das Thema Umweltschutz liegt dem Schauspieler am Herzen, deshalb nahm er am gestrigen Dienstag an der Protestaktion der Wale and Dolphin Conservation Society (WDCS) vor dem Brandenburger Tor teil. Die Organisation setzt sich für den Schutz von Walen und Delfinen ein und erinnerte an die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko, die vor genau einem Jahr passierte.

"Ich habe meinen ersten Wal im St.-Lorenz-Strom gesehen. Ein majestätisches Tier", erinnert sich Hoppe, der schon oft in Kanada war. "Ich habe dort eine Dokumentation über die Cree-Indianer gedreht. Viele Prophezeiungen der Indianer sind inzwischen wahr geworden. Die Erde ist eine Kugel, und alles, was wir tun, kommt zu uns zurück."

Deshalb plädiert er für ein Umdenken im Kleinen. "Jeder kann etwas tun. Das muss auch nicht perfekt sein. Ich bin mit meinem Experiment, mich ein Jahr lang von regionalen Produkten zu ernähren, auch ab und an gescheitert. Aber was zählt, ist der Versuch."