Hendrik Hey

"Ich würde gern ins Weltall fliegen"

Seit 15 Jahren moderiert Hendrik Hey die Wissenssendung "Welt der Wunder", und seine Begeisterung ist noch genau so groß wie am ersten Tag.

"Ich glaube einfach, dass die meisten Menschen eine kindliche Neugier haben und es spannend finden, rätselhaften Phänomenen auf den Grund zu gehen", sagt der 46-jährige Journalist.

"Unsere Sendung möchte Sachverhalte aus der Natur und der Wissenschaft spielerisch erforschen und verständlich erklären." Ob es um die geheimnisvolle Welt der Tiefsee geht, um mysteriöse Ufos oder die hässlichsten Tiere der Welt: Hey und sein Team gehen den Dingen auf den Grund. Dabei scheut der Moderator auch körperlichen Einsatz nicht.

"Angst habe ich eigentlich keine, denn wir arbeiten sehr professionell", so Hey. "Manchmal kommt es allerdings zu Situationen, die nur schwer kontrollierbar sind." Zum Beispiel morgens um vier in der afrikanischen Steppe. "Dort wurde mir schlagartig klar, dass außer den Nashörnern, die ich beobachten wollte, auch ein Löwe oder eine Hyäne ankommen könnte", berichtet er. Zum Glück war ein Baum in der Nähe, auf den sich der sportliche Moderator im Ernstfall gerettet hätte.

Trotz über 3800 Beiträgen und rund 580 Stunden Sendezeit ist noch längst nicht alles erforscht. "Ich würde gern ins Weltall fliegen. Das ist ein großer Traum", gesteht Hey. Das Angebot, einen Flug zur russischen Raumstation "Mir" mitzumachen, gab es für 25 Millionen Euro. "Leider zu teuer", bedauert Hey. Fans von "Welt der Wunder" dürfen sich auf die Jubiläumssendung freuen, die am 27. März um 18 Uhr auf RTL2 gesendet wird.

( stef )