Journalismus

Der große Preis der Freiheit für Korrespondent Andreas Landwehr

Die aktuelle Berichterstattung über die Natur- und nukleare Katastrophe in Japan zeigt deutlich, wie wichtig die Arbeit von Journalisten und Auslandskorrespondenten für die Veröffentlichung glaubwürdiger Nachrichten aus Krisengebieten ist.

So stand die 5. Verleihung des Reemtsma Liberty Awards ganz im Zeichen der Ereignisse in Japan. Moderatorin Tatjana Ohm eilte direkt von der Live-Berichterstattung aus dem N24-Nachrichtenstudio ins Hyatt, wo sich 400 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien versammelt hatten. Unter den Gästen: die Schauspieler Jana Pallaske , Ursela Monn , Jan Sosniok , Tenor Tobey Wilson , der ehemalige ZDF-Chefredakteur Klaus Bresser , Designerin Anna von Griesheim und Moderatorin Tamara von Nayhauss. John Simpson CBE, World Affairs Editor BBC, einer der weltweit angesehensten Auslandskorrespondenten, eröffnete die Preisverleihung. Den mit 15 000 Euro dotierten Liberty Award durfte Andreas Landwehr, Bürochef Peking der Deutschen Presse-Agentur, entgegennehmen. "Landwehr ist ein Held des Alltags. Er ist seit 18 Jahren für Freiheit und Menschenrechte im Einsatz. Dabei stellt er nie seine eigenen Einschränkungen, sondern immer das journalistische Thema in den Vordergrund", begründete die Jury die Entscheidung. Seit 18 Jahren berichtet der "Nachrichtenhandwerker", wie er sich selbst beschreibt, für dpa aus China.