Gourmet-Theater "Palazzo"

Heinz Horrmanns Laudatio auf die Martinsgans

Woher der Name Martinsgans stammt, darüber konnte auch Gastro-Kritiker Heinz Horrmann nur mutmaßen. In seiner Laudatio auf den Hauptgang gestern Abend im Gourmet-Theater "Palazzo" von Hans-Peter Wodarz gab Horrmann aber eine Reihe von Tipps, wie der Leckerbissen so richtig schmackhaft wird

Einen Tag vor dem Braten gehört die Gans bereits in den Kühlschrank. Dieser besondere Gegensatz von kalt und heiß bei der Zubereitung - "das macht die Haut so richtig kross", so Horrmann bei der exklusiven Veranstaltung für etwa 200 Leser der Berliner Morgenpost. Und damit das Gänsefleisch perfekt wird, sollte es sechs Stunden bei 80 Grad schmoren. "Dann ist es ein Leckerbissen!", sagte Morgenpost-Kolumnist Horrmann, der auch Bücher signierte und Autogramme gab. Das waren gute Tipps, damit den Besuchern in den kommenden Jahren jede Martinsgans gelingen wird. Aber auch für die kommenden Stunden mussten sich gestern die Gäste der Varietéshow "Herzensbrecher & Gaumenkitzel" keine Sorgen um das Essen machen: Schließlich tischte beim "Martinsgans-Special" Berlins einziger Zwei-Sterne-Koch, Christian Lohse , das Vier-Gänge-Menü im Spiegelpalast nahe des Hauptbahnhofes auf. Erste Klasse waren dann auch die turbulenten Kunsttücke der 16 Artisten aus sechs Nationen. Kritiker Heinz Horrmann war sich deshalb auch sicher: "Dieser Abend schmeckt rundum!"