Berlinale-Party

Schnittchen und Schampus

Je später der Abend, desto netter die Gäste. Das passte definitiv auch zur Party von Berlinale-Partner Hugo Boss im Erdgeschoss des ehemaligen "Tagesspiegel"-Gebäudes in der Potsdamer Straße. In der liebevoll gestalteten Atmosphäre eines coolen New Yorker Lofts wurde gekuschelt, geküsst, getanzt was das Zeug hält.

Den Anfang machte 60er-Jahre-Ikone Veruschka von Lehndorff . Euphorisch fiel sie Jurypräsidentin Isabella Rossellini um den Hals. "Da ist ja Isabella", flötete sie. "Wir haben früher zusammen gemodelt und sie hat mal einen ganz entzückenden Artikel über mich geschrieben und jetzt sind wir Freundinnen", sagt sie. Den ganzen Abend konnten die beiden nicht wieder getrennt werden. Man sprach natürlich italienisch.

An der anderen Seite der Tafel umgarte Thomas Kretschmann seine Kollegin Sheila Malek . Was Neues? "Nein, wir sind nur Freunde". Direkt neben ihm, an einer langen Holztafel, saß Jurymitglied Nina Hoss . Meistens kommt die schöne Blonde ohne ihren Freund Alex Silva . Aber selbst der sonst sehr zurückhaltende Produzent von Herbert Grönemeyer kuschelte sich eng an seine Freundin.

Vielleicht lag das Nähebedürfnis vieler Gäste daran, dass man sich in dem temporären Loft so fühlte, als sei man bei einem guten Freund zu Hause. Es gab Butterbrote, Fisch, Pasta und Champagner satt. In einer Bibliothek saßen die Gäste in gemütlichen Sesseln. Einen teilten sich Florian David Fitz und Anja Knauer . Getuschel unter den Gästen: "Hat der nicht gerade erst mit Sibel Kekilli geknutscht?" Aber Fehlalarm. Fitz war nur an Gesprächen interessiert, sonst nichts.

Auf der Tanzfläche konnte Wotan Wilke Möhring seine Gefühle nicht mehr bändigen und küsste erst Schauspieler Frederick Lau und dann seinen Kumpel, den Moderator Marco Schreyl . Sänger Patrick Nuo beobachtete diese Männerfreundschaft skeptisch, aber Möhring war das egal. Seine Freundin Anna Theis ist wieder schwanger. "Ja, wir bekommen noch ein Kind", sagte er.

Kinderfrei hingegen hatte Vierfach-Mutter und Unternehmerin Dana Schweige r. "Ich bin in Berlin, weil ich mit Sarah Wiener eine Kochshow aufzeichne", sagte sie. Einmal mehr wurde in einer Berlinale-Nacht bis in die frühen Morgenstunden getanzt und getrunken. Seit Dienstag muss es dann wohl heißen: Je später der Abend, desto netter finden sich die Gäste.

Starfaktor * * * * *

Flirtfaktor * * * * *

Location * * * *

Drinks * * * *