Fernsehen

Peer Kusmagk wird "RTL-Dschungel-König"

Deutschland hat einen neuen "Dschungelkönig": Moderator und Schauspieler Peer Kusmagk konnte bis Samstagabend die meisten RTL-Zuschauer von sich überzeugen - und gewann per Telefonabstimmung die fünfte Staffel des Dschungelcamps. Der 35-Jährige schrie nach der Entscheidung in den Urwald: "Es ist nicht euer Ernst! Vielen, vielen Dank."

Auf Platz zwei landete Schauspielerin Katy Karrenbauer, dritter wurde Schwimmer Thomas Rupprath. Elf Kandidaten hatten am 14. Januar das Lager im Osten Australiens bezogen. Mit dem Satz "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" verließ nur Model Sarah Knappik die Show auf eigenen Wunsch.

Der Schauspieler und Gastronom Peer Kusmagk hatte es überraschend ins Finale der Fernsehshow geschafft. Zu Beginn unscheinbar im Auftreten, galt er lange als Kandidat für den frühen Rausschmiss aus dem Camp. Punkten konnte er, indem er sich mit allzu scharfer Kritik an Camp-Nervensäge Sarah Knappik zurückhielt. Als treibende Dschungel-Kräfte gegen ihn hetzten, verbrüderten sich die Zuschauer mit dem besonnenen Kusmagk, der gestern mit Zylinder zur letzten Dschungelprüfung antrat - um dann minutenlang lebendig begraben mit Ratten in einer Kiste auszuhalten. Sein Kommentar: "Wenn ich das hier durchhalte, gibt es bei mir im Laden 'ne Lokalrunde." Na dann also: Prost!

Katy Karrenbauer hatte sich den Einzug ins "Dschungelcamp"-Finale hart erkämpft und teuer bezahlt - mit dem Verlust ihrer Liebe nämlich. Partner Jac Prinz teilte mit, Karrenbauer und er seien "kein Paar mehr". Insbesondere, als er die Schauspielerin bei der "Dschungelprüfung" mit Ekelschleim und Getier übergossen sah, erstarb offenbar ihre Attraktivität. "Ich mag dieses Format nicht", sagte Prinz der "Bild"-Zeitung. "Ich zappte auch nur hin und wieder rein."

Ex-Schwimmer Thomas Rupprath galt ebenfalls als Wackelkandidat. Mit Sportsgeist und Siegeswillen hielt er sich aber im Camp. Oder auch einfach nur damit, dass er kaum negativ auffiel, weil er eben praktisch gar nicht auffiel. Zugleich war guter Einsatz bei den Dschungelprüfungen Ehrensache, auch gestern noch einmal beim Kriechen durch Terrarien.