Deutsche Telekom

René Obermann spricht über sein Handy

Ein guter Verkäufer benutzt seine Produkte selber. Damit ist freilich nicht der Regenschirm gemeint, mit dem René Obermann hier zu sehen ist. Obermann ist schließlich Chef der Deutschen Telekom.

Das macht es für ihn ungleich leichter, für seine Produkte glaubhaft einzutreten. Spitzenmanager sind auf moderne Telekommunikation schließlich angewiesen.

Im Interview mit der "Bild am Sonntag" gab Obermann Einblicke in sein eigenes Mediennutzungsverhalten. Er besitze nur ein einziges Mobiltelefon, bekannte er, außerdem ein iPad. Früher seien es aber auch mal drei Handys gewesen. Wie lange er pro Tag telefoniere, darauf achte er gar nicht. "Ich habe mir aber jetzt eine Applikation installiert, die den Datenverbrauch misst. Da sehe ich immer, dass ich mich sehr komfortabel innerhalb der normalen Tarifpakete bewege", sagte Obermann. Man darf davon ausgehen, dass er damit Tarifpakete seines eigenen Hauses meint. Pro Monat schreibt Obermann außerdem "einige Hundert" SMS. Telekommunikations-Junkie will der Telekom-Chef aber trotzdem nicht sein. "Zwischen 23 Uhr und 6 Uhr ist das Handy aus", sagt er. Auch die Anfänge des sozialen Netzwerks Facebook kommentierte Obermann: "Bei Facebook verschmolzen Arbeit und Party miteinander. Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass wir so eine Art von Arbeitskultur nicht anstreben sollten, sondern uns zu unserer Kultur bekennen sollten, wo es strukturierter zugeht." Merke: Ein guter Verkäufer ist nicht neidisch auf den Erfolg von Produkten aus anderem Hause.