Fernsehen

Dieter Bohlen will ARD beim nächsten Grand Prix helfen

Als Produzent kennt er sich exzellent in der Musikbranche aus und als DSDS-Juror bestens im Show-Entertainment: Kaum einer ist also besser geeignet als Dieter Bohlen, um künftig eine deutsche Beteiligung beim Grand-Prix-Wettbewerb beratend zu unterstützen.

Und in Zukunft dafür zu sorgen, dass die Peinlich-Auftritte abnehmen. Jetzt kündigte Bohlen an, sich nach dem enttäuschenden 20. Platz im 25-Nationen-Finale des Eurovision Song Contest (ESC) für Deutschlands nächsten Grand-Prix-Beitrag einsetzen zu wollen. "Bisher bin ich noch nicht offiziell angesprochen worden. Ich bin aber natürlich bereit, mich mit der ARD hinzusetzen, Tipps zu geben und eine Strategie zu erarbeiten", sagte der 55-Jährige der "Bild"-Zeitung. Lästermaul Stefan Raab (42) hingegen hatte der ARD einen Korb gegeben (wir berichteten) und wird 2010 nicht helfend zur Seite stehen. "Der NDR hat uns um Hilfe gebeten. Wir haben ein Gesamtkonzept vorgelegt", hatte Raab mitgeteilt. Die Entscheidungswege in der ARD seien "aber derart kompliziert, dass sie mit unserer Arbeitsweise nicht vereinbar sind". Der Verlust dürfte nicht so hart sein. Raab hatte zwar im Jahr 2000 mit dem schrillen Titel "Wadde hadde dudde da?" den fünften Platz beim Eurovision Song Contest belegt, das Image der Deutschen konnte er mit seinem Beitrag jedoch nicht aufpolieren.