Friedrich-Leopold von Stechow wird 60

Eigentlich sollte Friedrich-Leopold Freiherr von Stechow in Berlin zur Welt kommen. So hatte es sich seine Mutter Gudrun gewünscht, eine Berlinerin. Doch es kam anders. Der Chef der Agentur für Hauptstadtmarketing wurde heute vor 60 Jahren im thüringischen Bad Salzungen geboren. Viel Zeit, um sich feiern zu lassen, hat der Jubilar nicht. Um 9 Uhr ist Friedrich-Leopold Freiherr von Stechow Ehrengast bei der Jahresversammlung des Bundesverbands der Volks- und Raiffeisenbanken, anschließend erwarten ihn Sitzungen, Präsentationen und Gesprächstermine. Erst Abends wird er zuhause mit seiner Ehefrau Marie-Agnes auf seinen runden Geburtstag anstoßen können.

Machts nichts, sagt der Baron, schließlich liegt es ihm sowieso fern, sich selbst zu feiern. Er ist Pragmatiker, interessiert sich für den Standort Berlin, dafür, das Werben für die Hauptstadt und deren Stärken noch weiter nach vorn zu bringen. «Der Schwerpunkt ist nach wie vor die Kultur und die Wissenschaft. Wir haben in Berlin mehr Museen als Regentage», beschreibt von Stechow das große Potenzial, das Berlin vor allem in den Bereichen Kunst, Kultur und Technologie habe.

«Ich hoffe, dass heute niemand Happy Birthday für mich singt. Wenn schon, dann wünsche ich mir, dass sie ,viel Glück und viel Segen' zitieren.» Der Baron schmunzelt. Was er noch nicht weiß: Heute werden ihn seine Mitarbeiter mit einem ganz besonderen Geschenk überraschen. Einem Fotoalbum mit Bildern aus dem Ort Stechow in Brandenburg, das neben Nennhausen die alte und neue Heimat der Familie von Stechow ist.

Für die Sanierung der Dorfkirche in Stechow wünscht sich der Jubilar Spenden. Am 16. September feiert er seinen Geburtstag mit seiner Frau und seinen vier Söhnen (die Tochter ist verhindert) auf einem Boot auf der Havel nach. mut