Lieber in Berlin als bei Uschi Glas' Sohn

Bravo. Von ausgeprägtem Hauptstadt-Patriotismus berichtet man in Berlin besonders gern. Besagte Eigenschaft, die zur Folge hat, dass jemand voller Inbrunst sagt: «Das ist meine Stadt, ich liebe sie und keine andere», trifft nun auch auf Florentine Lahme (28) zu.

Die Nachwuchsschauspielerin (Sternzeichen: Krebs) hat bislang in Serien wie «Geliebte Schwestern» (Sat.1), «Die Wache» (RTL) und «Im Namen des Gesetzes» (RTL) mitgespielt.

Jetzt ist Florentine Lahme erstmals selbst Mittelpunkt einer Serie: In «Sternenfänger» (ARD) spielt das Ex-Model eine 20-Jährige vom Bodensee, die mit ihrer Clique erste Lebens- und Liebeserfahrungen sammelt.

Den Bodensee schätzt sie allerdings nur als Drehort. Zu langweilig. Zu beschaulich. Zu still. Ihr Herz schlägt für die Hauptstadt. Das TV-Sternchen will «niemals» Berlin verlassen und zu ihrem Freund Benjamin Tewaag nach München ziehen, sagte sie jetzt der «Abendzeitung». Ihre unschlagbare Begründung: In München könne sie «nicht unerkannt durch die Straßen rennen». Berlin sei dagegen «zum Glück anonym».

Über ihre Freundschaft mit dem Sohn von Uschi Glas sagte Florentine Lahme, die für Max schon Bilder auf Bali produzieren ließ: «Mich hat es richtig erwischt. Bei uns hat es sofort gefunkt. Ich zieh' eben durchgeknallte Typen an.» Das Rüpelhafte an dem Moderator der umstrittenen MTV-Sendung «Freak Show» sei aber «nur ein winziger Teil von ihm».

Bleiben zwei Wünsche, die das Ex-Model Florentine Lahme auf ihren Wegen zwischen Gendarmenmarkt, Kollwitzplatz und Gedächtniskirche begleiten sollten. Erstens: dass sie niemals so richtig berühmt wird, denn dann würde man sie zweifelsohne auch in Berlin erkennen. Und zweitens: dass nicht überall ein Rüpel drinsteckt, wo die Namen MTV und Ben Tewaag drauf stehen. pop/ddp