Davidoff Gourmet Festival: «Berlin lässt sich nicht unterbuttern»

Sternekoch Kolja Kleeberg (Vau) telefoniert täglich mit seinem Kollegen Philippe Guerin in Südfrankreich (Küchenchef im Le Château du Domaine). Die Menüs für das Davidoff Gourmet Festival müssen geplant werden. Vom 19. November an stehen die beiden beim «Davidoff Gourmet Festival» gemeinsam in Berlin am Herd. Die Berliner Morgenpost präsentiert das Festival. Kleiner Scherz von Kolja Kleeberg: «Und nach dem Essen wird im Vau vielleicht Boule und Akkordeon gespielt.»

Zum vierten Mal zeigen renommierte Berliner Küchenchefs und internationale Spitzenköche im Rahmen des Festivals ihr Können. Für fünf Tage herrscht in den Küchen der Hotels Grand Hyatt, Adlon, Intercontinental, Kempinski, Palace, Swissôtel und im Restaurant Vau noch mehr Betrieb als an normalen Tagen: Zum Teil mit Michelin-Sternen ausgezeichnete Köche aus Marbella, London, Las Vegas, Vence, Bad Neuenahr und Sylt werden gemeinsam kochen. Einzige weibliche Teilnehmerin ist die TV-Köchin Susanne Vössing (Vox-Kochduell). Das Festival beginnt mit der Grand Opening Party im Adlon. Die Gourmetsafari, bei der die Gäste in Limousinen von Restaurant zu Restaurant gefahren werden, ist bereits ausverkauft. Zu den Höhepunkten des Festivals gehören Veranstaltungs-Highlights wie Soul 'n' Dine im Hyatt, die Weingala Gaja Night im Intercontinental, die Davidoff Gourmet Night im Swissôtel, die Küchenparty im Palace sowie die Nuit du Champagne im Adlon. Festival-Präsident Karl Stiehle hat trotz schlechter Wirtschaftslage den Glauben an die Gourmetfreuden nicht verloren: «Das Festival hat mehr denn je seine Berechtigung: Berlin zeigt damit, dass es sich nicht unterbuttern lässt.» Die Karten kosten 135 bis 350 Euro (Tel.: 030-820 99 460). silv