Die Liebe zum Sage-Club-Chef zog Antonio Banderas Cousine nach Berlin

Meritxell Campos-Olivé lächelt. Ja, sie sei aus Liebe nach Berlin gezogen. Seit zwei Jahren ist die Cousine von Hollywoodstar Antonio Banderas die Freundin des Sage-Club-Geschäftsführers Jan Schröder , der in der Szene «Jack» genannt wird. Um ganz in seiner Nähe zu sein, hat die 26-jährige Tänzerin und Schauspielerin ihre spanische Heimat Barcelona verlassen, wo die Familie wohnt und die guten Freunde, und zog in ein Apartment in Friedrichshain.

Kennen gelernt haben sich die beiden vor zwei Jahren im Sage-Club. Da war Meritxell Campos-Olivé gerade in Berlin, um an der Freien Universität ihr Germanistik-Studium abzuschließen, das sie in Spanien begonnen hatte.

Heute arbeitet Meritxell Campos-Olivé als Tanzlehrerin, für Salsa und Modernes, im Fitnesscenter «Elixia» in Friedrichshain und in der Tanzschule «X-Step» am Tempelhofer Ufer. «Tanzen war schon als Kind meine Leidenschaft», sagt die rassige Spanierin, «aber ich bin auch Schauspielerin und schreibe Drehbücher.» Gerade hat sie ihr erstes Drehbuch für einen schwarz-weiß Stummfilm über Liebe, Ehe und Krieg geschrieben und für den SFB-Film «Flaschenblick» eine Flamencotänzerin in Prenzlauer Berg gespielt.

Ihren Cousin Antonio Banderas (die Väter sind Cousins ersten Grades) sieht Meritxell nur einmal im Jahr. Ein Vorbild ist er für sie nicht: «Ich mag ihn sehr, aber ich bin kein Fan von Hollywoodfilmen. Ich muss an Inhalte glauben.» Und was hält sie von Banderas Ehefrau Melanie Griffith ? Meritxell grinst: «Irgendwas muss sie ja haben, wenn Antonio sie geheiratet hat.» mut