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Kamera-Genie sattelt um auf Klimaschutz

(73), das Genie hinter der Kamera ("Outbreak", "Sleepers", "Airforce One", "Gangs of New York"), möchte sich in den nächsten drei bis fünf Jahren intensiv dem Klimaschutz widmen.

Michael Ballhaus Der Berliner Kameramann gründete jetzt den Verein "Klimaschutz e.V.", für den er vier Kurzfilme gedreht hat, die im Herbst im Fernsehen, in den Kinos und im Internet zu sehen sein werden. In den 30-Sekunden-Streifen kommen prominente Filmemacher wie Volker Schlöndorff , Wolfgang Petersen , Fatih Akin und Ballhaus selbst zu Wort. Sie beantworten die Frage, was ihnen eines Tages auf der Welt fehlt, wenn die Erde sich weiter erwärmt. Ballhaus und Armin Diehl sind sich einig: "Die Eisblume". Schlöndorff antwortete "Das Marathon-Laufen", Petersen: "Die Ewa-Scholle auf Finkenwerder Art", und für Akin ist der größte Schmerz, auf "Schnee in Hamburg" verzichten zu müssen. Sein Sohn Ernin Santiago (3), sagt Akin, habe in der Hansestadt noch keinen einzigen Schneewinter erleben dürfen.

Gestern Abend wurde Michael Ballhaus in der Landesvertretung Brandenburg, In den Ministergärten, für sein Umwelt-Engagement ausgezeichnet. Den "Clean Tech Media Award" überreichte ihm das Berliner Beratungshaus VKPartner, das den Preis initiiert hat.

"Wenn jeder von uns seinen Energieverbrauch um nur 20 Prozent reduziert, wäre für den Klimaschutz bereits viel erreicht", sagt Ballhaus.