Heike Makatsch

Als Hilde Knef in der Berliner Philharmonie

Während die ersten Szenen für die Verfilmung des Lebens der Hildegard Knef ("Hilde") zwar Berlin während des Krieges zeigen sollen, im vergangenen Monat aber in Magdeburg aufgenommen worden waren, laufen die weiteren Dreharbeiten jetzt tatsächlich in Straßen und Gebäuden der Stadt.

Seit einer Woche und noch bis Ende Juli ist das Drehteam von "Hilde" in Berlin. Eine 130-köpfige Crew schlug gestern auf dem Parkplatz zwischen Bühnen- und Haupteingang der Philharmonie ihre Zelte auf. Das berühmte Konzerthaus, in dem die Knef 1980 ihre Welttournee begann, war Kulisse für weitere Szenen. Unter der Regie von Kai Wessel standen neben "Hilde"-Darstellerin Heike Makatsch auch Dan Stevens (spielt Knefs zweiten Ehemann, den britischen Schauspieler David Cameron ), Monica Bleibtreu , Grimme-Preisträger Sylvester Groth (in der Rolle des legendären Berliner Theaterintendanten Boleslaw Barlog) und Schauspieldebütant Roger Cicero vor der Kamera.

Trotz des schlechten Wetters war das Drehteam bester Laune. Selbst, dass sich die Maske in einem Wohnwagen auf dem Parkplatz vor der Philharmonie befand, konnte der Stimmung keinen Abbruch tun. Dass die Schauspieler aufgrund der starken Regenfälle von dort aus unter Regenschirmen zum Set im Inneren des Konzerthauses geradezu spurten mussten, habe eher noch für Heiterkeit gesorgt, berichteten Mitarbeiter. Freiwillig verbrachten diese auch ihre Pausen unter einem Pavillon im Freien: vor der mobilen Kantine, die Seelachs, Selleriepüree und als Dessert in Schokolade getunkte Ananas bot.

Weitere Drehorte werden in Berlin der Flughafen Tempelhof und das Schillertheater in der Bismarckstraße sein.

( SV )