Leserbriefe

„Langfristig gesundheitsschädlich“

Leser zu den Bemühungen von Grünen-Politikern, den Besitz von Kleinmengen an Cannabis zu legalisieren

Die Grünen versuchen schon seit Jahren unsere Gesellschaft auf den Kopf zu stellen. Nun fordern sie als wichtiges Thema weiterhin Cannabis zu liberalisieren und den Besitz einer Kleinmenge zu gestatten. Dies alles mit dem Argument, dass der Schwarzhandel sowieso nicht zu kontrollieren sei. Wissenschaftlich ist bewiesen, dass diese Suchtmittel langfristig konsumiert gesundheitsschädlich sind. Man fragt sich auch, wie diese Höchstmengen kontrolliert werden sollen, wenn der allgemeine Konsum schon nicht kontrollierbar sei. Auch der Vergleich mit dem Alkoholkonsum hinkt, denn hierzu gibt es viele Verbotsvorschriften und nicht alle Konsumenten werden gleich zum Alkoholiker. Es wundert mich, dass diese Partei mit solchen Vorschlägen überhaupt noch Wähler findet. Cem Özdemir scheint sich immer Probleme auszusuchen, die die Bevölkerung kaum tangieren. Wenn der Staat diesen Konsum – aus welchen Gründen auch immer – nicht kontrollieren kann, dann ist es seine Pflicht, den Konsum unter Strafe zu stellen.

Gottfried Hecht, per E-Mail

Der Bundesvorsitzende der Grünen, Cem Özdemir, kann es offenbar nicht lassen. Er will den Anbau und den Besitz von Cannabis legalisieren. Daraus folgt, dass demnächst politische Entscheidungen einiger unserer Volksvertreter unter Drogeneinfluss getroffen werden könnten. Leicht angedröhnt, aber nicht äußerlich merkbar – ein gefährlicher Mix aus Verantwortung mit Bewusstseinseintrübung. Kinder und Jugendliche kommen in Deutschland ohne Probleme an Alkohol, bei einer Legalisierung von Cannabis auch an dieses Teufelszeug. Kontrollen werden bei der Personalknappheit bei der Berliner Polizei in jeder Hinsicht wirkungslos sein.

W.-D. Braun, per E-Mail

Weltweit bekannter Prachtbau döst weiter vor sich hin

Zum Artikel: „Neues Gutachten rät von Shopping-Center im ICC ab“ vom 23. März

Der Gutachterwahnsinn geht weiter: Nun widerspricht eine neue Studie der alten, welche vor einem Jahr durch CDU-Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer in Auftrag gegeben wurde und die Nutzung als Einkaufszentrum empfahl. Prompt erging ein neues, diesmal durch den SPD-Senator – heute Regierender Bürgermeister – und es soll keine weitere Großeinkaufseinrichtung geben. Das ist ja auch gut so. Schlimm ist nur, dass bisher 1,9 Millionen Euro für Gutachten ausgegeben wurden. Noch schlimmer ist der Streit um eine Renovierung, die nur 200 Millionen Euro kosten darf. Dass 2016 acht Kongresse für Berlin flöten gehen, ist anscheinend für die Politik unbedeutend. Der weltweit bekannte Prachtbau döst weiter vor sich hin, weil niemand das Geld aufbringt, das nötig wäre.

Wolfgang Pickert, E-Mail

Ordnungsamt oder Polizei müssten öfter vor den Höfen kontrollieren

Zum Artikel: „Finger weg vom Elektroschrott“ vom 24. März

Seit 20 Jahren gibt es die illegalen Sammler von Elektrogeräten vor den Recyclinghöfen. Sie hinterlassen viel Müll und Scherben. Eine Zeit lang wurden alle Kabel von den Geräten abgeschnitten und die Umhüllung abgemacht, um an das Kupfer zu gelangen. Ordnungsamt oder Polizei müssten öfter zu den Schließzeiten der Höfe vor Ort sein. Vor allem am Mittwoch, wenn die Höfe schon um 17 Uhr schließen und viele noch ihren Schrott los werden wollen. Da sind die illegalen Sammler höchst willkommen.

Anna und Klaus Rabe, per E-Mail

Verheerende Winterzeit sollte endlich abgeschafft werden

Zum Artikel: „Drei Viertel der Deutschen halten Zeitumstellung für überflüssig“ vom 25. März

Endlich ist wieder Sommerzeit! Die Tage werden abends angenehm lang. So sollte es das ganze Jahr über sein! Schafft endlich die verheerende Winterzeit ab! Hätten wir immer Sommerzeit, würde die traurige dunkle Phase des Tages erst eine Stunde später einsetzen.

Dorlies Kaufmann, Gatow

Wasser sollte mit dem Gewinn billiger gemacht werden

Zum Artikel: „Wasserbetriebe machen trotz Tarifsenkung Gewinn“ vom 21. März

Mir ist unverständlich, warum die Wasserbetriebe ihren Gewinn an den Berliner Haushalt abführen müssen, statt das Wasser für alle Berliner billiger zu machen. Schließlich ist Wasser ein Lebensmittel und gehört zur Daseinsvorsorge. Warum macht man solche Verträge?

Edelgard Richter, Wilmersdorf