Leserbriefe

„Danke für die schönen Lieder“

Leser zum überraschenden Tod des Sängers und Komponisten Udo Jürgens im Alter von 80 Jahren

Udo Jürgens war einer der ganz Großen, ein Ausnahmekünstler, den wir nun in unserer Mitte schmerzlich vermissen werden. Seine Lieder haben mich mein ganzes Leben lang begleitet. Ich liebte vor allen Dingen seine gesellschaftskritischen Chansons und Lieder wie das „Ehrenwerte Haus“, „Was ist Zeit“, „Fünf Minuten vor Zwölf“ oder „Lieb Vaterland“. In Erinnerung geblieben ist mir vor allen Dingen der Besuch eines Tournee-Konzertes einen Tag nach dem Fall der Mauer, das Udo Jürgens am 10. November 1989 in der Berliner Deutschlandhalle gab. Das war auch für ihn, wie er später immer wieder betonte, ein historisches Konzert. Wir werden Udo nie vergessen: Danke und Mercie für die schönen Lieder.

Thomas Henschke, Waidmannslust

Ein ganz Großer hat überraschend und zu früh die Weltbühne verlassen. Generationen hat er nicht nur mit seiner Musik und seinen Texten, sondern auch mit sozialem Engagement begeistert und zum Nachdenken angeregt. Durch sein großes Werk ist er unsterblich geworden. Lebe wohl, Udo Jürgens, du wirst der Welt des Entertainments und der Musik sehr fehlen.

Constanze Thietz, per E-Mail

Er hat in seinem Leben alles und Millionen Menschen mit seinen Liedern erreicht. Eine einzigartige Karriere endet abrupt, aber mit einem Abgang in Würde.

Isolde Winter, Kladow

Udo Jürgens war mein musikalisches Idol. Ich habe ihn mehrfach in der Dortmunder Westfalenhalle erleben dürfen. Mein Lob für seine kritischen und provokanten Songtexte wie etwa „Lieb Vaterland“ von 1970: „Lieb Vaterland, wofür soll ich dir danken? Für die Versicherungspaläste oder Banken? Und für Kasernen, für die teure Wehr? Wo tausend Schulen fehlen, tausend Lehrer und noch mehr.“ Danke, Udo.

Ronald Frede, per E-Mail

Auch tagsüber mit Licht könnte viele Unfälle vermeiden helfen

Zum Artikel: „50 Menschen starben bei Verkehrsunfällen auf Berliner Straßen“ vom 21. Dezember

50 Verkehrstote, 1900 Schwer- und 14.400 Leichtverletzte bei 130.000 Unfällen in Berlin sind auch darauf zurückzuführen, dass Fahrzeuge am Tage, bei Dämmerung oder Regen zu spät erkannt wurden. Wann passen wir uns Europa an und fahren am Tage mit Licht? Bis dahin ist jeder Fahrzeugführer gefordert, freiwillig seinen Lichtschalter zu betätigen.

Hans-Joachim Möller, per E-Mail

Das schlimmste Weihnachtsgeschenk der Mannschaft für die Fans

Zum Artikel: „So geht’s runter“ vom 22. Dezember

Das 0:5 gegen Hoffenheim war das schlimmste Weihnachtsgeschenk der Mannschaft für die Fans. Als langjähriges Mitglied beobachte ich fassungslos den sportlichen Offenbarungseid und vor allem die immer wiederkehrenden taktischen Fehlentscheidungen von Jos Luhukay. In dieser Verfassung haben meine Herthaner bestenfalls durchschnittliches Zweitliganiveau, daher muss jetzt konsequent gehandelt werden. Alle Spieler und alle Positionen sollten zur Diskussion stehen.

Klaus Wollschläger,per E-Mail

Die Niederlage im eigenen Stadion mit 5:0 offenbart jedem Fußballfan die Unfähigkeit des Trainers, diese Mannschaft zu erreichen oder zu motivieren. Jos Luhukay ist das Paradebeispiel eines überforderten, ängstlich agierenden Trainers, der stets teilnahmslos auf der Bank sitzt und mit keiner Reaktion versucht, seine Spieler auf dem Platz zu beeinflussen. Hertha muss schnell reagieren und einen neuen Trainer verpflichten, sonst spielen wir demnächst wieder in der zweiten Liga. Die Fans werden nicht länger stillhalten und nach der Winterpause einen neuen Trainer fordern. Sportdirektor Michael Preetz ist in der Pflicht, schnell und konsequent zu handeln.

Peter Hosemann, Kleinmachnow

War es das für Trainer Luhukay? So sieht ein Absteiger aus. Schlimmer geht es nimmer. Hier hilft in der Winterpause nur noch ein konsequentes Ausmisten. Das, was die Mannschaft gegen Hoffenheim gebracht hat, war skandalös. Ein hilfloser Trainer, der die Mannschaft schon lange nicht mehr erreicht, muss einfach von seiner Mission erlöst werden. Ab in die Wüste, zusammen mit Sportdirektor Michael Preetz, der dieses Desaster zu großen Teilen mit zu verantworten hat. Ein Neuanfang ist überfällig.

Heinz Koßmann, Rudow