Leserbriefe

„Echte Asylbewerber sind dankbar“

Leser zu den Flüchtlingen, die in Berlin wiederholt Gebäude besetzen und Bleiberecht fordern

Ich verstehe nicht, warum Flüchtlinge in Berlin öffentliche Gebäude besetzen und so blockieren müssen, weil sie angeblich sonst keine Unterkünfte haben. Viele Leute in Berlin haben Transparente mit der Aufschrift „Refugees Welcome“ an ihren Häusern aufgehängt und einige tragen sie sogar durch die Straßen, weil sie gerne Flüchtlinge bei sich in der Wohnung aufnehmen würden. Sollen die Flüchtlinge ohne Unterkunft doch zu diesen Leuten gehen und bei ihnen Unterkunft suchen, die sie mit solchen Transparenten dazu auffordern.

Kurt Fuchs, per E-Mail

Was sich in der St.-Thomas-Kirche abgespielt hat, darf sich nicht wiederholen. Hinzu kommt der Schaden, den die Flüchtlinge während ihres Aufenthaltes dort angerichtet haben. Man kann sich nicht des Eindrucks erwehren, dass es diese Leute nur darauf abgesehen haben, hier in Deutschland gut leben zu wollen und bereit sind, ihre Forderungen auch mit Gewalt durchzusetzen. So etwas geht in einem Rechtsstaat nun wirklich zu weit.

Christoph Luban, per E-Mail

Es war absehbar, dass die überwiegende Mehrheit der Asylbewerber aus wirtschaftlichen Gründen zu uns kommt. Wenn in Deutschland im Vergleich mit anderen Staaten weiterhin das meiste Geld für Asylbewerber gezahlt wird, zieht dieser Umstand immer mehr Wirtschaftsflüchtlinge an. Diese Scheinasylanten verhindern, dass sich die zuständigen Behörden um die wirklich Verfolgten aus Syrien oder dem Irak kümmern können. Diese Asylbewerber sind glücklich und dankbar, dass sie ihr Leben retten konnten und von Deutschland aufgenommen werden. Diese armen Menschen würden niemals auf die Idee kommen, ihr Aufnahmeland zu erpressen. Die Opposition sollte endlich begreifen, dass nicht jeder, der Asyl beantragt, auch unseren Schutz verdient. Wenn nicht mal ein Prozent der Asylsuchenden aus dem Balkan hier als begründet anerkannt werden, sollten umgehend diese Staaten als sicher eingestuft werden. Außerdem muss endlich eine sofortige Abschiebung dieser Personen erfolgen, dann braucht man keine Lagerhallen oder Container als Unterkunft.

Wolfgang Schindelhauer, Spandau

Jeder weiß, dass ein weiterer Anstieg bei der Zahl der Asylbewerber im gegenwärtigen Umfang die Integrationsfähigkeit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit unseres Staates überfordert. Und so ein reiches Land sind wir schon lange nicht mehr. Deutschland liegt im EU-Durchschnitt noch gerade so im Mittelfeld, die Realeinkommen des Durchschnittsbürgers sinken seit Jahren. Außerdem darf vermutet werden, dass diejenigen, die am lautesten unbegrenzter Zuwanderung in die Sozialsysteme das Wort reden am wenigsten zu dessen Unterhalt beitragen. Wer hier nicht die Realität sehen will, versündigt sich an unserem künftigen sozialen Frieden. Welche – nicht nur finanziellen – Schwierigkeiten die Integration heute schon macht, kann man täglich in der Zeitung lesen.

Klaus Jänicke, Steglitz

Wie lange soll das noch so weitergehen? Wann gibt es jemand, der den Mut aufbringt, diese Invasion zu stoppen? Warum müssen wir Steuerzahler für die Unfähigkeit fremder Regierungen zahlen? Wenn Linke, Grüne und die Kirchen die Aufnahme dieser Flüchtlinge wollen, dann sollen sie auch selbst die Kosten dafür tragen. Ich empfinde es als eine Frechheit dieser Gruppierungen, der Allgemeinheit die Kosten für ihre Interessen aufzubürden.

Detlef Schönfeld, Wilmersdorf

Großer Entertainer und Schauspieler hat Bühne des Lebens verlassen

Zum Artikel: „Danke für alles, Blacky“ vom 12. September

Nachdem in diesem Jahr bereits am 1. Mai Heinz Schenk und am 18. Juli Dietmar Schönherr gestorben sind, ist nun ein weiterer großer Entertainer und Schauspieler von der Bühne des Lebens abgetreten, der das deutsche Fernsehen nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich mitbestimmt und mitgestaltet hat: Joachim „Blacky“ Fuchsberger, der durch den tragischen Tod seines Sohnes Thomas vor vier Jahren schwer getroffen wurde. Mit Blacky verlieren wir einen außergewöhnlichen Mann, der kein Blatt vor den Mund genommen hat und der immer geradeaus, ohne Schnörkel das sagte, was er gerade dachte. Ein Novum in unserer heutigen langweiligen Fernsehwelt, die überwiegend nur noch von angepassten Moderatoren mit wenig Rückgrat und Mut zur Deutlichkeit repräsentiert wird. Deshalb wiegt der Verlust dieses einzigartigen Mannes doppelt so stark.

Thomas Henschke, Waidmannslust