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Kunst: Ansturm auf Immendorffs Affen bei Achenbach-Auktion ++ TV-Quoten: Ein altes „Traumschiff“ knapp vor U21-Fußball

Ansturm auf Immendorffs Affen bei Achenbach-Auktion

Bei der Massenauktion der Kunstwerke des inhaftierten Kunstberaters Helge Achenbach haben die Affen-Skulpturen des Künstlers Jörg Immendorff einen Bieteransturm ausgelöst. Insgesamt wurden in Achenbachs früherer Lagerhalle in Düsseldorf seit Mittwochabend mehr als 50 Bronze-Affen für rund 814.000 Euro versteigert, sagte eine Sprecherin des Auktionshauses Van Ham. Die höchsten Preise von jeweils 46.000 Euro wurden für drei fast zwei Meter hohe Affen erzielt. Auch kleinere Affen wechselten am Donnerstag oft für ein Mehrfaches der Schätzpreise den Besitzer. Papierarbeiten Immendorffs, darunter ein goldenes Porträt von Ex-Kanzler Gerhard Schröder, die auf rund 500 Euro geschätzt worden waren, gingen für weit höhere Summen im Tausenderbereich weg.

Ein altes „Traumschiff“ knapp vor U21-Fußball

Eine Wiederholung der ZDF-Sehnsuchtsreihe „Das Traumschiff“ hat sich am Mittwochabend im deutschen Fernsehen gegen die Fußballkonkurrenz durchgesetzt. Die sieben Jahre zurück liegende Ausfahrt des Luxusliners in Richtung Malediven und Indien verfolgten ab 20.15 Uhr im ZDF 5,36 Millionen Zuschauer. Das deutsche Auftaktspiel der U21-Fußball-EM gegen Serbien (1:1) sahen ab 20.45 im Ersten 5,17 Millionen Menschen. Damit blieben die Junioren hinter den zuletzt vom Frauen-WM-Team erreichten Zahlen. Gut verlief für Sixx-Verhältnisse um 20.15 Uhr der Auftakt der Reihe „Horror Tattoos“, der dem Frauensender 250.000 Zuschauer brachte.