Bühne

Das Musical „Chicago“ kehrt zurück ans Theater des Westens

Das Musical-Unternehmen Stage Entertainment macht wahr mit seiner Ankündigung, Shows nur noch für kurze Spielzeiten ans Theater des Westens zu holen.

Und bringt mit Bob Fosses „Chicago“ einen Klassiker der Musical-Geschichte in neuer Besetzung zurück nach Berlin. Am 11. Oktober löst „Chicago“ das Udo-Jürgens-Musical „Ich war noch niemals in New York“ an der Kantstraße ab. Zuletzt stand die Inszenierung im Stage Palladium in Stuttgart auf dem Spielplan.

Bereits 1988 hatte der damalige Intendant des Theaters des Westens, Helmut Baumann, „Chicago“ in der frühen New Yorker Originalfassung mit Katja Ebstein in der Hauptrolle inszeniert. 1999 kehrte „Chicago“ zurück in einer neuen Version, die am New Yorker Broadway für Furore sorgte. Einer Inszenierung, die ganz ohne Bühnenbild auskommt, in der das Orchester auf der Bühne sitzt und die Akteure, alle ganz in schwarz, die wild-laszive Story um Liebe, Lüge und Verbrechen singen und tanzen.

Das mit sechs Tony-Awards ausgezeichnete Musical mit der Musik von John Kander und Fred Ebb und Hits wie „All That Jazz“ und „Mr. Cellophane“ wurde 2002 mit René Zellweger, Catherine Zeta-Jones und Richard Gere verfilmt und mit sechs Oscars und drei Golden Globes überhäuft. „Chicago“ wird bis zum 17. Januar in Berlin gespielt.