Ausstellung

Zeitgenössische Kunst aus China in neun deutschen Museen

Das Ausstellungsprojekt „China 8“ zeigt ab Freitag zeitgenössische chinesische Kunst in acht deutschen Städten.

Bis zum 13. September sind rund 500 Kunstwerke von 120 chinesischen Künstlern in Essen, Mülheim an der Ruhr, Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen, Marl, Recklinghausen und Düsseldorf zu sehen. Es handelt sich um das weltweit größte Ausstellungsprojekt zur aktuellen chinesischen Kunst. Neun Museen sind beteiligt. Zur Eröffnung soll am Mittwoch Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD) nach Duisburg kommen. Der künstlerische Leiter von „China 8“ und Direktor des Museums Küppersmühle in Duisburg, Walter Smerling, erklärte, die Kunstszene Chinas sei „eigentlich kaum überschaubar“. Dennoch wage sich das Projekt an eine spartenübergreifende Schau, die neben Malerei und Skulptur auch Fotografie, Kalligraphie, Installation und Objektkunst sowie Video-Kunst umfasst. Nach Smerlings Worten dauerten die Vorbereitungen gut zwei Jahre. Neben den deutschen Kuratoren waren auch chinesische Kunstexperten beteiligt. Jedes Museum präsentiert entsprechend seiner Sammlungsgeschichte und programmatischen Ausrichtung unterschiedliche Sparten der aktuellen chinesischen Kunst. An dem Projekt beteiligt sind etwa das Folkwang-Museum mit fotografischen Werken, das Duisburger Lehmbruck-Museum mit Skulpturen und das Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg mit Malerei.