Tarifkonflikt

400 Euro mehr für die Tänzer des Staatsballetts Berlin

Im Tarifstreit um das Staatsballett Berlin sollen die Tänzer eine Einkommenserhöhung von rund 400 Euro erhalten.

Allerdings ist damit der Konflikt, durch den zuletzt mehrere Vorstellungen wegen Streiks ausgefallen waren, nicht beendet, sagte ein Verdi-Sprecher. Der Deutsche Bühnenverein und die beiden Künstlergewerkschaften Genossenschaft Deutscher Bühnen-Angehöriger (GDBA) und Vereinigung deutscher Opernchöre und Bühnentänzer (VJO) hatten sich auf ein Gehaltsplus von 14 Prozent geeinigt. Nach Angaben von Verdi will die Gewerkschaft für die Tänzer einen Haustarifvertrag aushandeln. Das lehnt die Stiftung Oper in Berlin bisher ab. Dabei geht es um Staffelung der Gagen, Arbeitszeit, freie Tage und Gesundheitsschutz. Die Arbeitgeberseite verweigere dazu die Verhandlungen, sagte Verdi-Tarifsekretär Frank Schreckenberg. Das Staatsballett Berlin wollte sich am Dienstag nicht dazu äußern. GDBA und VJO hatten am Montag mit dem Deutschen Bühnenverein die Gehaltserhöhung für das Ballett ausgehandelt.