Kino

Von Donnersmarck fordert „Kulturquote“ für deutsche Filme

Filmemacher Florian Henckel von Donnersmarck, 41, drängt auf „eine Art von Kulturquote“ zur Stärkung des deutschen Films.

„Wenn ein Kino zwölf Leinwände hat, dann müssen eben zwei oder drei davon von kulturell hochstehenden deutschsprachigen Filmen bespielt werden“, sagte er in einem Interview der Fachzeitschrift „Filmdienst“. Man könne sich dabei an den Franzosen orientieren. Es gehe darum, einen Raum zu schaffen, „in dem deutsche Filme auch gezeigt werden können“, so der Regisseur und Produzent, der 2007 für „Das Leben der anderen“ mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. Zugleich lobte er die „sehr gut funktionierende Filmförderung“ in Deutschland. Die hierzulande hergestellten Filme kämen jedoch „oft gar nicht so richtig in die Kinos“. Grund sei die große Marktmacht der Amerikaner. „Wir haben gar keine Möglichkeit in Deutschland, die guten deutschen Filme zu entdecken.“