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Kunstschätze: IS verdient mit illegalem Kunsthandel wohl Millionen ++ Kulturpolitik: Porta Nigra: Rheinland-Pfalz steckt Millionen in Erhalt ++ Förderung: Chorverband verklagt Bundesbildungsministerium ++ TV-Quoten: DFB-Pokalspiel an der Spitze, „Aktenzeichen XY“ dahinter

IS verdient mit illegalem Kunsthandel wohl Millionen

Mit dem illegalen Handel von erbeuteten Kunstschätzen und Antiquitäten nimmt die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nach Einschätzung der US-Archäologin Deborah Lehr viele Millionen Dollar ein. Das ganze Ausmaß sei schwer zu bemessen, sagte die Gründerin des Verbands Antiquities Coalition. Recherchen hätten aber ergeben, dass allein in Ägypten Stücke im Wert von drei Milliarden Dollar geplündert wurden. Vergleiche man das mit dem Irak und Syrien, wo es viel mehr Plünderungen gebe, „muss man glauben, dass die Zahlen noch viel höher sind.“

Porta Nigra: Rheinland-Pfalz steckt Millionen in Erhalt

Das Land Rheinland-Pfalz will in der nächsten Dekade jährlich zwei bis drei Millionen Euro für die Erhaltung der weltbekannten Römerbauten in Trier ausgeben. Ob Porta Nigra, Kaiserthermen oder Konstantin-Basilika: „Wir wissen, dass es sich um einzigartige Zeugnisse handelt“, sagte Bauministerin Doris Ahnen (SPD) am Donnerstag in Trier. Das römische Erbe sei auch Verpflichtung. Über die nächsten Jahre seien mehrere Sanierungen und Restaurierungen in den als Unesco-Welterbe anerkannten antiken Stätten notwendig. Dazu wurde nun ein Managementplan aufgelegt.

Chorverband verklagt Bundesbildungsministerium

Der Deutsche Chorverband zieht gegen das Bundesministerium für Bildung und Forschung vor Gericht: Am Donnerstag vor Ostern sei Klage beim Verwaltungsgericht Köln eingereicht worden, teilte der Verband an diesem Donnerstag in Berlin mit. Hintergrund der Klage ist demnach ein Streit zwischen dem Verband und dem Ministerium, bei dem es um die Vergabe von bis zu 4,7 Millionen Euro Fördergelder an Singprojekte mit bildungsbenachteiligten Kindern geht, die bis Ende 2015 bewilligt wurden.

DFB-Pokalspiel an der Spitze, „Aktenzeichen XY“ dahinter

Zum zweiten Mal in Folge bestimmte der Fußball das Zuschauerverhalten: 10,22 Millionen Zuschauer verfolgten ab 20.15 Uhr im „Ersten“ das hart umkämpfte DFB-Pokalspiel Bayer 04 Leverkusen gegen FC Bayern München. Auf Platz zwei lag das ZDF mit seinem Kriminalklassiker „Aktenzeichen XY... ungelöst“, den 4,94 Millionen Zuschauer sahen.

Die RTL-Show „Die 25 packendsten Augenblicke – live on Camera“ mit Sonja Zietlow kam auf 2,70 Millionen.