Sponsoring

Siemens setzt bei Kulturprogrammen jetzt auf Berlin

Siemens steuert seine Kultur und Sponsoringprogramme künftig von Berlin aus.

Der Konzern hat dafür Stephan Frucht vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) abgeworben. Der 42-Jährige soll einen neue Abteilung aufbauen, die die bisher an verschiedenen Stellen im Konzern angesiedelten Kulturprogramme bündeln soll. Siemens unterstützt derzeit unter anderem die Salzburger Festspiele und das Deutsche Technikmuseum in München. Frucht soll sich auch um die zahlreichen wertvollen Kunstwerke des Konzerns kümmern.

Frucht arbeitete bisher als Geschäftsführer des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI e.V. sowie der Kulturstiftung der deutschen Wirtschaft in Berlin. Er hat Violine an der Universität der Künste und Dirigieren an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ studiert. Außerdem promovierte er in Humanmedizin an der Humboldt-Universität.