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Raubkunst: Kunstmuseum Bern beklagt Verzögerungen im Fall Gurlitt ++ Pop: „It’s My Party“-Sängerin Lesley Gore gestorben ++ TV-Quoten: Robert Atzorn als Sylter Kommissar beliebt

Kunstmuseum Bern beklagt Verzögerungen im Fall Gurlitt

Das Kunstmuseum Bern beklagt Verzögerungen im Fall Gurlitt. Durch die Ansprüche einer Cousine des Kunstsammlers Cornelius Gurlitt auf dessen Erbe ziehe sich die Rückgabe von Raubkunst in die Länge. „Es gibt Verzögerungen durch dieses Verfahren“, sagte der Stiftungsratsvorsitzende Christoph Schäublin am Dienstag. „Das sind keine Vorwürfe, sondern das ist eine Feststellung.“ Durch das schwebende Verfahren am Nachlassgericht in München ist noch immer nicht endgültig geklärt, wer der rechtmäßige Erbe von Gurlitts millionenschwerer Kunstsammlung ist. „Das verkompliziert“, sagte Schäublin. Auch eine Forschungsstelle zur Sammlung Gurlitt will das Museum erst dann einrichten, wenn endgültig über das Erbe entschieden ist.

„It’s My Party“-Sängerin Lesley Gore gestorben

Die Sängerin des 60er-Jahre-Hits „It’s My Party“, Lesley Gore, ist tot. Sie starb am Montag im Alter von 68 Jahren in einem Krankenhaus in New York an Lungenkrebs, wie Gores langjährige Lebensgefährtin, die Schmuckdesignerin Lois Sasson, mitteilte. Die als Lesley Goldstein in einer US-Mittelschichtfamilie groß gewordene Sängerin hatte 1963 mit dem Lied „It’s My Party“ einen Überraschungserfolg, der sie zum Teenie-Star machte. Die damals 16-Jährige hatte in einer Gesangsstunde in New York ein Lied aufgenommen – das Tonband fiel zufällig dem einflussreichen Produzenten Quincy Jones in die Hände.

Robert Atzorn als Sylter Kommissar beliebt

Die ZDF-Krimireihe „Nord Nord Mord“ mit Robert Atzorn hat am Rosenmontag die beste Einschaltquote eingefahren. 5,99 Millionen Zuschauer sahen ab 20.15 Uhr die Episode „Clüver und die fremde Frau“, in der Kommissar Clüver sich mit einer Leiche aus dem Meer auseinandersetzen muss. Da musste sich sogar Günther Jauch mit seinem Quiz „Wer wird Millionär?“ (5,15 Millionen) geschlagen geben. Im Anschluss daran blieben ab 21.15 Uhr 2,96 Millionen Zuschauer bei der Reihe „Das Jenke-Experiment“ dran. Den abendlichen Fernsehkarneval aus Köln schalteten im Ersten 4,38 Millionen ein.