Literatur

Erstmals Gedichtband auf Shortlist für Leipziger Buchmesse

Erstmals in der Geschichte des Preises der Leipziger Buchmesse hat die Jury einen Gedichtband auf die Shortlist genommen.

Jan Wagners „Regentonnenvariationen“ ist eines der fünf nominierten Werke in der Kategorie Belletristik, wie die Buchmesse am Donnerstag mitteilte. Zudem wurden Ursula Ackrill („Zeiden, im Januar“), Teresa Präauer („Johnny und Jean“), Norbert Scheuer („Die Sprache der Vögel“) und Michael Wildenhain („Das Lächeln der Alligatoren“) nominiert. Der Preis der Leipziger Buchmesse zählt zu den wichtigsten Literaturauszeichnungen in Deutschland. Er wird seit 2005 in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzungen vergeben. Der Preis wird am 12. März auf der Buchmesse verliehen.

Die Verlage hatten 405 Werke eingereicht. Laut dem Jury-Vorsitzenden Hubert Winkels sei die Auswahl aus guten Büchern diesmal nicht so schwer wie in den Vorjahren gefallen. „Ich würde sagen, es gab eine Spitzengruppe von zehn, zwölf Büchern und Autoren, denen man den Preis unbedingt hätte geben können“, so Winkels.