Berlinale

Für Liebhaber

Fifty Shades of Grey (Special Gala) Sex! Erotik! Skandal! Die Verfilmung des hartnäckigen Lust-Bestsellers ist der eine Film, den jeder sehen und über den jeder reden will. Ob die Fesselspiele am Ende wirklich so fesselnd sind und ob Dakota Fanning danach, wie prognostiziert, zum Superstar aufsteigen wird, muss sich aber erst noch erweisen. Wer keine Karten mehr kriegen sollte, kann aufatmen: Nur einen Tag nach der Premiere kommt er ganz regulär ins Kino.

45 Years (Wettbewerb) Eigentlich will ein reifes Ehepaar seinen 45. Hochzeitstag feiern. Aber da wird ein lange im Eis eingefrorener Leichnam einer alten Jugendliebe aufgefunden. Der Ehemann wird daraufhin immer stummer, was die Ehefrau zunehmend verunsichert. Ganz allmählich gerät ein lange eingespieltes Zusammenleben aus dem Takt. Ein Kammerspieldrama mit Tom Courtnay und Charlotte Rampling, der Berlinale-Jurypräsidentin aus dem Jahr 2006.

Ant Boy (Generation K+) Wer sagt denn, dass Comichelden immer nur erwachsen sein müssen. Dieser Emsenjunge ist eine Parodie auf Spiderman & Co., ein Jugendlicher mit Superkräften, wann immer er Süßigkeiten nascht. Zahnärzten gefällt das. Aber wogegen weder Schokolade noch Superkräfte helfen, sind Schmetterlinge im Bauch beim ersten Verliebtsein. Hübscher Kinderfilmspaß aus Dänemark.

Knight of Cups (Wettbewerb) Ein Mann und seine Frauen. Christian Bale als Erfolgsmann in Hollywood auf der Suche nach dem tieferen Sinn des Lebens und der echten Liebe. Terrence Malick ist wohl der scheueste Regisseur der Welt. Er kommt selten auf Festivals, und wenn, lässt er sich meist nicht sehen. Mal sehen, ob das diesmal anders wird. Zur Not müssen die Co-Stars Natalie Portman und Cate Blanchett reichen.