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Buch: Verleger Wolfgang Beck tritt von Verlagsspitze ab ++ Festival: Panahi-Film auf Berlinale stößt auf Kritik aus dem Iran ++ TV-Quoten: „Die jungen Ärzte“ startet ordentlich

Verleger Wolfgang Beck tritt von Verlagsspitze ab

Der Verleger Wolfgang Beck tritt nach rund vier Jahrzehnten von der Spitze seines Verlages ab. Der 73-Jährige wird die Leitung des literarischen Bereiches des C.H.-Beck-Verlages in München zum 1. Februar an seinen Sohn Jonathan Beck übergeben, wie er in einem Brief mitteilte. „Es ist an der Zeit, dass eine jüngere Generation die Regie übernimmt“, schreibt er darin. Er werde dem Verlag aber weiterhin verbunden bleiben. „Als Abschied sind diese Zeilen daher nicht gemeint, wohl aber als Nachricht über eine wichtige Veränderung.“ Beck hatte den Verlag in den 70er-Jahren von seinem Vater übernommen.

Panahi-Film auf Berlinale stößt auf Kritik aus dem Iran

Aus dem Iran kommt Kritik an der Teilnahme des neuen Films „Taxi“ von Jafar Panahi bei der Berlinale. „Die Berlinale gehörte mal zu den drei wichtigsten Filmfestspielen der Welt, verfolgt aber in den letzten Jahren mehr politische Ziele“, schrieb das konservative Kulturinstitut Aviny auf seinem Webportal. Das zeige sich besonders an der „übertriebenen“ Aufmerksamkeit für Panahi. Der regimekritische iranische Regisseur war wegen seiner Kritik an der iranischen Regierung 2010 zu sechs Jahren Haft und einem 20-jährigen Berufs- und Ausreiseverbot verurteilt worden. Für den heimlich gedrehten Film „Geschlossener Vorhang“ erhielt er 2013 einen Silbernen Bären.

„Die jungen Ärzte“ startet ordentlich

Die neue ARD-Vorabendserie „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“ fand am Donnerstag 3,11 Millionen Zuschauer. Zur Hauptsendezeit dominierte das ZDF mit der Familienserie „Der Bergdoktor“. Die ARD-Sondersendung „Brennpunkt“ zu den jüngsten Schritten der Europäischen Zentralbank interessierte 3,87 Millionen. Danach blieben 3,37 Millionen beim Regionalkrimi „Der Bulle und das Landei“ dran. Die RTL-Dschungelshow „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ blieb stabil und kam auf 6,36 Millionen.