Unternehmen

NRW-Bank Portigon: Keine Kunst ins Ausland geschafft

Die WestLB-Nachfolgerin Portigon ist dem Eindruck entgegengetreten, Kunstwerke wegen einer drohenden Ausfuhrsperre ins Ausland geschafft zu haben.

Richtig sei aber, dass sich Kunstbesitz des Unternehmens außerhalb Deutschlands befinde, sagte ein Portigon-Sprecher am Freitag in Düsseldorf. An den ehemaligen WestLB-Standorten London und New York hätten sich „immer schon“ Kunstwerke befunden. Dies sei immer noch der Fall. Im Zuge der Abwicklung der WestLB und der massiven Verkleinerung der Auslandsstandorte sei aber keine Kunst aus Deutschland dorthin gebracht worden, so der Sprecher. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) hatte der „Rheinischen Post“ gesagt: „Wir befürchten auch, dass nicht mehr alle der rund 400 Kunstwerke von der Portigon-Liste noch in Deutschland sind.“ Grütters hatte angemahnt, die Sammlung auf nationale Kulturgüter prüfen zu lassen.