Auftaktfilm

Berlinale eröffnet mit Arktisdrama „Nobody Wants The Night“

Es sind nur noch vier Wochen hin – und noch immer hat die Berlinale (5.-15. Februar) lange nicht alle Geheimnisse verraten.

Nun immerhin hat das Filmfestival am Mittwoch seinen Eröffnungsfilm bekannt gegeben – nachdem die ersten Einladungen zur Eröffnungsgala noch ohne Filmtitel verschickt worden sind. „Nobody Wants The Night“ wird am 5. Februar als erster Film im Berlinale-Palast gezeigt werden. Ein Arktisdrama mit der französischen Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche, der Japanerin Rinko Kikuchi („Naokos Lächeln“) und dem Briten Gabriel Byrne („Miller’s Crossing“).

Regie führte Isabel Coixet, eine alte Berlinale-Bekannte: Die Spanierin wurde einst mit „Mein Leben ohne mich“ (2003) auf dem Festival entdeckt und war noch fünf weitere Mal im Programm vertreten, darunter 2008 mit „Elegy“. Vor sechs Jahren war sie außerdem Mitglied der Internationalen Jury. Ihr neuer Film, eine spanisch-französisch-bulgarische Koproduktion, spielt 1908 in der Abgeschiedenheit Grönlands und soll ein Abenteuerfilm über mutige Frauen und ehrgeizige Männer sein, die für Liebe und Ruhm alles aufs Spiel setzen. Die späte Bekanntgabe des Films lässt darauf schließen, dass das Festival diesmal nicht recht fündig wurde für einen gelungenen Auftaktfilm. Die Messlatte liegt hoch: „Grand Budapest Hotel“ sorgte im vergangenen Jahr sofort für Schwung und gute Laune.

( zdr )