Nachrichten

Kultur

Zensur: Marokko erlaubt Film über Moses unter Auflagen ++ TV-Quoten: Starkes Interesse an Sendungen zum Attentat

Marokko erlaubt Film über Moses unter Auflagen

Der in Marokko verbotene Film „Exodus: Götter und Könige“ von Ridley Scott darf nun doch in dem nordafrikanischen Land gezeigt werden. Das marokkanische Zentrum für Kinematographie teilte mit, der Film, der die Geschichte von Moses erzählt, könne nun in Kinos vorgeführt werden, nachdem das Filmstudio Fox und Scott umstrittene Dialogpassagen entfernt hätten. In Marokko war gegen „Exodus“ ein Verbot verhängt worden, weil das Epos gegen islamische Gebote verstoße. Entfernt worden seien nun „zwei Audio-Passagen, die auf die Personifizierung des Göttlichen anspielten“, hieß es in der Erklärung. „Exodus“ wurde auch in Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten verboten.

Starkes Interesse an Sendungen zum Attentat

Großer Erfolg für „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“: 6,59 Millionen Zuschauer verfolgten am Mittwoch im ZDF den dritten und letzten Teil der deutsch-deutschen Dorf-Saga aus den Jahren 1945 bis 1952. Großes Interesse fanden auch die Sondersendungen zum Terroranschlag in Paris: 5,38 Millionen Zuschauer verfolgten den „Brennpunkt“ in der ARD, das „ZDF Spezial“ zum Thema schalteten 4,57 Millionen ein. Die Schwerpunktausgabe von „RTL Aktuell“ erreichte 3,85 Millionen. Stark war auch der diesjährige Auftakt zu der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“. 4,92 Millionen wollten Dieter Bohlen und Co bei der Talentsuche begleiten.