Abschied

Autor und Übersetzer Fritz Rudolf Fries mit 79 Jahren gestorben

Der Schriftsteller Fritz Rudolf Fries, der in seinen Büchern über Glücksritter, Träumer und Zeitreisende an den magischen Realismus des lateinamerikanischen Romans anknüpfte, ist tot.

Fries sei bereits am 17. Dezember mit 79 Jahren gestorben, teilte der Wallstein Verlag am Freitag mit.

Fries, der in Petershagen bei Berlin wohnte, glänzte als Übersetzer aus dem Englischen, Französischen und Spanischen, etwa von „Rayuela“, dem Hauptwerk Cortázars. Sein Debütroman „Der Weg nach Oobliadooh“, mit dem er auf einen Schlag bekannt wurde, durfte in der DDR mehr als 20 Jahre lang nicht erscheinen. Nach dem Mauerfall bekannte er sich dazu, Stasi-IM gewesen zu sein.