Finanzierung

Das Berliner Festival Fête de la Musique ist bis 2017 gerettet

Die Fête de la Musique bleibt Berlin bis mindestens 2017 erhalten.

Mit Hilfe der Lotto-Stiftung und Einsparungen in der Organisation werde es gelingen, die erhöhten Abgaben der Gema (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) zu stemmen, teilten die Organisatoren am Dienstag mit. Die Stiftung Deutsche Klassenlotterie, die drei Viertel des Festival-Etats von 100.000 Euro trägt, habe den neuen Finanzplan akzeptiert und damit die künftige Finanzierung gesichert, hieß es. Der Rest wird vom Land Berlin beigesteuert. Ab 2018 entscheidet die Lotto-Stiftung dann neu über die Förderung.

Die Fête de la Musique, die 1982 in Frankreich ins Leben gerufen wurde, wird inzwischen in 540 Städten am 21. Juni gefeiert. In Berlin treten bei dem kostenlosen Fest jedes Jahr Hunderte Musiker und Bands in den Bezirken auf. Nach Angaben der Festivalveranstalter hatte die Gema im vergangenen Mai eine 13-jährige Sondervereinbarung aufgekündigt, „die mit der Annahme einer Besucherzahl von 90.000 Besuchern eine Planungssicherheit verschaffte“. Die Gema stufte das Stadtfest ab 2014 als Konzert ein. Das bedeutete, dass sich die Gebühren von bislang rund 6500 Euro erhöhen. Wie stark, darüber gab es von der Gema und den Veranstaltern unterschiedliche Angaben: Während Festival-Geschäftsführerin Simone Hofmann Kosten von knapp 20.000 Euro befürchtete, sprach die Gema von rund 11.000 Euro.