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Kulturpolitik: Ministerin will Debatte über Gemälde der WestLB ++ TV-Quoten: „Mord mit Aussicht“ überragt die Konkurrenz

Ministerin will Debatte über Gemälde der WestLB

Nach der umstrittenen Versteigerung von zwei Warhol-Werken des Casinobetreibers Westspiel hat Ute Schäfer, Kulturministerin aus Nordrhein-Westfalen, eine offene Debatte über den künftigen Umgang mit Kunst landeseigener Unternehmen gefordert. Dazu gehöre auch, dass der von ihr vorgeschlagene Runde Tisch aus Politik, Kulturexperten und Unternehmen die bisher vertraulichen Listen mit Kunstwerken kenne, sagte Schäfer am Mittwoch. Ihr Haus hatte Ende Oktober vom Finanzministerium eine Aufstellung der Kunstwerke der WestLB-Nachfolgegesellschaft Portigon sowie der landeseigenen NRW-Bank mitsamt ihrer Tochterunternehmen Westlotto und Westspiel erhalten.

„Mord mit Aussicht“ überragt die Konkurrenz

Ein starkes Hauptabendprogramm brachte dem Ersten den Tagessieg am Dienstag: Ganz vorn in der Zuschauergunst lag „Mord mit Aussicht“, Kommissarin Sophie Haas (Caroline Peters) ermittelte in einem Landhotel. Das „Lovehotel Traube“, so der Titel der 36. Folge, bescherte der Serie das bisher beste Ergebnis mit 7,22 Millionen Zuschauern. Der Krimi begann aus aktuellem Anlass erst eine Viertelstunde später. Den „Brennpunkt: Pulverfass Ferguson – Aufruhr in den USA“ um 20.15 Uhr sahen 6,18 Millionen Zuschauer. Erfolgreich war auch die Serie „In aller Freundschaft“, die mit 6,06 Millionen den dritten Platz belegte.