Insolvenz

2000 Kunstwerke von Achenbach-Firmen werden versteigert

Rund 2000 Kunstwerke sowie zwei Oldtimer der insolventen Firmen des seit über fünf Monaten inhaftierten Kunstberaters Helge Achenbach sollen versteigert werden.

Das kündigte der Insolvenzverwalter Marc d’Avoine am Mittwoch nach der ersten Gläubigerversammlung in Ratingen bei Düsseldorf an. Die etwa 70 wertvollsten Kunstwerke sollen schon im Februar auf einer Auktion in London angeboten und die meisten anderen Objekte bis zum Sommer von deutschen Auktionshäusern veräußert werden. „Wir wollen sie nicht verhökern“, sagte d’Avoine. Man erhofft daraus einen Erlös von rund 6 Millionen Euro sowie bis zu 900.000 Euro aus der Versteigerung der Oldtimer. Dem stünden summierte Forderungen in Höhe von 40 bis 50 Millionen Euro von rund 100 Gläubigern gegenüber, die sich gegen drei insolvente Firmen Achenbachs richteten.