Auktion

Casino-Betreiber hält an Versteigerung von Warhol-Werken fest

Der indirekt dem Land Nordrhein-Westfalen gehörende Casino-Betreiber Westspiel will trotz scharfer Kritik aus Politik und Kunst zwei millionenschwere Bilder von Andy Warhol verkaufen.

Durch die am 12. November bei Christie’s in New York geplante Versteigerung der beiden Werke „Triple Elvis“ und „Four Marlons“ erhofft sich Westspiel, eine Tochter der landeseigenen NRW-Bank, einen Erlös von 100 Millionen Euro. Damit soll das Unternehmen saniert werden. Inzwischen fordert auch die Opposition im NRW-Landtag Rechenschaft über das umstrittene Vorhaben. In einem Protestbrief an die Landesregierung hatten 26 Direktoren von namhaften Kunstmuseen in NRW gefordert, das Vorhaben zu stoppen.