Resolution

Unesco verurteilt Handel mit Kulturgut aus Krisengebieten

Die Unesco hat die Staatengemeinschaft aufgefordert, den Handel mit gestohlenen Kulturgütern aus Krisengebieten des Nahen Ostens zu unterbinden.

In Syrien, Irak und Libyen würden systematisch historische Stätten und Kulturgüter geplündert und zerstört, beklagte die deutsche Unesco-Kommission am Dienstag in Frankfurt/Main. Der illegale Kunsthandel trage wesentlich zur Finanzierung von Terrororganisationen wie dem „Islamischen Staat“ (IS) bei. Die antiken Kunstschätze seien für die Menschen im Nahen Osten Teil ihrer kulturellen Herkunft und Zukunft, heißt es in einer am Dienstag bei der Hauptversammlung der Unesco-Kommission verabschiedeten Resolution.