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Kunst: Georg Baselitz stellt aus und analysiert seine Arbeiten ++ Film: DDR-Grafiker Werner Klemke rettete Juden in der Nazizeit ++ TV-Quoten: Der „Tatort“ aus Österreich siegt souverän

Georg Baselitz stellt aus und analysiert seine Arbeiten

Unter dem Titel „Damals, dazwischen und heute“ präsentiert das Münchner Haus der Kunst vom 19. September bis 1. Februar eine Einzelausstellung zu Georg Baselitz. In enger Zusammenarbeit mit dem Künstler sollen dessen Arbeiten aus 50 Jahren einer „eingehenden Analyse“ unterzogen werden. Im Mittelpunkt stehen wiederkehrende Motive und Themen seiner Arbeiten wie die Figur und der Adler, die Doppelfigur sowie das Porträt. Baselitz, 1938 geboren, wurde an der Kunstakademie Ost-Berlin wegen „gesellschaftlicher Unreife“ suspendiert, worauf er 1958 nach West-Berlin zog und dort sein Studium abschloss.

DDR-Grafiker Werner Klemke rettete Juden in der Nazizeit

Die niederländische Filmemacherin Annet Betsalel, 58, hat eine Doku über den DDR-Grafiker Werner Klemke (1917-1994) als Helfer von Juden in der NS-Zeit gedreht. Den Film „Treffpunkt Erasmus“ würde Betsalel gerne auf der nächsten Berlinale im Februar präsentieren. Auf die Geschichte sei sie durch Archivmaterial aus einer holländischen Synagoge gekommen. Unter den Dokumenten habe sich eine Bestätigung gefunden, dass Klemke maßgeblich an der Rettung einer jüdischen Familie beteiligt gewesen sei. „Er und diese Familie retteten in der Folge noch Dutzende weitere Leben.“

Der „Tatort“ aus Österreich siegt souverän

Die neue „Tatort“-Saison ist eröffnet – und der Krimi lässt der Konkurrenz keine Chance. Der österreichische Fall mit dem Titel „Paradies“ interessierte am Sonntagabend ab 20.15 Uhr 8,96 Millionen Zuschauer. Auf Platz zwei landete mit deutlichem Abstand die Wiederholung der ZDF-Komödie „Dora Heldt: Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“, die 4,05 Millionen Zuschauer interessierte. Die Sat.1-Krimiserie „Navy CIS“ brachte es mit ihren beiden ersten Folgen am Abend zwischen 20.15 Uhr und 22.15 Uhr auf 3,08 Millionen Zuschauer und 2,75 Millionen Zuschauer.