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Kunst: Künstler brennen Reste von Beuys-Fettecke zu Schnaps ++ Kino: Woody Allen ist von seinen Filmen oft enttäuscht ++ TV-Quoten: Schwacher Staffelstart für „Danni Lowinski“

Künstler brennen Reste von Beuys-Fettecke zu Schnaps

Hochprozentige Kunst: Drei Künstler haben in Düsseldorf aus den Resten einer berühmten Fettecke von Joseph Beuys Schnaps gebrannt – und getrunken. „Der Geschmack erinnert ein bisschen an Parmesan“, sagte der Bremer Kunstakademieprofessor Markus Löffler am Dienstag. Zusammen mit den Künstlern Andree Korpys und Dieter Schmal hatte er am Wochenende im Museum Kunstpalast aus den über 30 Jahre alten Margarineresten mit einer Apothekerdestille erst 80-prozentigen Alkohol gebrannt und diesen dann zu etwa vier Liter 50-prozentigem Schnaps verdünnt.

Woody Allen ist von seinen Filmen oft enttäuscht

Woody Allen ist von seinen eigenen Filmen oft enttäuscht. „Es ist immer ein großer Unterschied zwischen dem, was man sich vorgenommen hat und dem, was dann daraus wird“, sagte Allen in seinem ersten Podcast-Interview mit dem MTV-Journalisten Josh Horowitz. Alles existiere nur in der Fantasie oder auf dem Papier, nicht real. Irgendwann gebe es immer den Punkt, an dem man aufgeben wolle. Ans Aufhören denkt er freilich nicht: Gerade arbeitet der 78-Jährige an seinem inzwischen 50. Film.

Schwacher Staffelstart für „Danni Lowinski“

Die Sat.1-Serie „Danni Lowinski“ ist mit einer recht schwachen Quote in ihre fünfte und letzte Staffel gegangen. 2,15 Millionen schalteten am Montagabend ab 21.15 Uhr die Comedy mit Annette Frier ein. Der Quotenhit des Abends war der ZDF-Krimi „Stralsund: Tödliches Versprechen“ mit Wotan Wilke Möhring und Katharina Wackernagel, den sich 4,99 Millionen ins Wohnzimmer holten. Die Komödie „Der Gott des Gemetzels“ in der ARD sahen 3,61 Millionen.