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Kunst: Im Jüdischen Museum schreibt ein Roboter die Tora ++ Tanz: Pina-Bausch-Fotografin Ulli Weiss gestorben ++ TV-Charts: Fast 20 Millionen sehen Argentiniens Sieg

Im Jüdischen Museum schreibt ein Roboter die Tora

Er ist knallorange, sieht aus wie ein riesiger Zahnarztbohrer – und schreibt die Tora. Im Jüdischen Museum erledigt ein Industrieroboter die filigrane Arbeit eines ausgebildeten jüdischen Schreibers, der sonst die ersten fünf Bücher Mose per Hand kopiert. Die Künstlergruppe „robotlab“ thematisiere mit ihrer Kunstinstallation die Beziehung zwischen Mensch und Maschine, teilte das Jüdische Museum Berlin mit. Dabei vollbringe der Roboter kulturelle Leistungen, die sonst nur Menschen vorbehalten seien.

Pina-Bausch-Fotografin Ulli Weiss gestorben

Das Wuppertaler Tanztheater Pina Bausch trauert um eine langjährige künstlerische Wegbegleiterin: Die Fotografin Ulli Weiss, die die Compagnie über Jahrzehnte fotografiert hatte, sei vergangenes Wochenende im Alter von 71 Jahren gestorben, teilte das Tanztheater mit. Bereits in der Anfangszeit ab 1976 fotografierte Weiss die Aufführungen des Tanztheaters Wuppertal und setzte diese Arbeit bis zu ihrem Tod fort. Die 2009 gestorbene Pina Bausch habe Weiss in das Team ihrer engsten Mitarbeiter einbezogen.

Fast 20 Millionen sehen Argentiniens Sieg

Der WM-Sieg von Argentinien gegen die Niederlande hat am späten Mittwochabend 19,52 Millionen vor den Bildschirm gelockt. Das ZDF setzte auf die Urlaubsserie „Kreuzfahrt ins Glück“ und erreichte damit immerhin 1,76 Millionen Zugucker. Auch in der Hauptsendezeit ab 20.15 Uhr hatte das Erste mit der Fußball-Vorberichterstattung klar die Nase vorn. 9,37 Millionen Zuschauer stiegen direkt nach der „Tagesschau“ ein. Das ZDF kam mit dem Klassiker „Das Traumschiff“ auf 4,49 Millionen Zuschauer. Die RTL-Dokusoap „Christopher Posch Spezial – Meine besten Fälle: Schule“ kam auf 1,68 Millionen Zuschauer.